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Und deren Nichtinteresse an verordneter Hetze gegen Israel ist ein Anzeichen für ihr Interesse an Israel?
Comment von nicht dumm, nur langsam — 3. August 2009 @ 00:12
nö, nicht zwangsläufig interesse oder solidarität, aber sie beschäftigen sich entgegen schmidingers suggestionen mit „der Frage des zukünftigen Verhältnisses zu Israel“, indem sie israel anders als die mullahs nicht als public enemy no. 1 definieren.
schmidinger hat zumindest im verlinkten artikel alle kritik, die auf und gegen totalität zielt, fahren lassen und kann so nicht die synthetische funktion, die dem antizionismus für die islamistische ideologie und praxis zukommt, erkennen.
Comment von waiting — 3. August 2009 @ 02:05
das zeigt ihr desinteresse an israel in der situation, und dass sie geblickt haben, dass israel als ablenkung dient. so wie grigat auch von iransichen studierenden zu berichten wusste, die vor jahren irgendwelche offiziellen pro-palästinenser-geschichten störten mit „was interessiert uns palästina/israel, wir haben hier probleme“.
damit ist noch gar nix gesagt. auch die arbeiterkommunisten sind ja (vernünftigerweise!) keine freunde des zionismus
ich halte die synthetische funktion im bezug auf den iran schlicht für ein gerücht. das ist nun echt keine notwendige grundlage der mullah-herrschaft. das ist nur mal wieder das antideutsche bedürfnis, antisemitismus ins zentrum der welterklärung zu heben
Comment von bigmouth — 3. August 2009 @ 10:47