Mehrgenerationenmusik

28. April 2009

How to dance to Dubstep – Junior Version:

How to dance to Dubstep – Senior Version:


Gegen die Herrschaft der falschen Freiheit!

26. April 2009

„es kam zum groessten teil von den partybesucherInnen zu beleidigungen und zu aggressiven verhaltensweisen. „was das denn soll….wo bleibt die freiheit und toleranz……..ihr spielt euch auf wie die bullen und das ordnungsamt…“. sexistische kackscheisse wie „ihr arschficker“ etc. wurde uns entgegen gerufen. […] mensch „fuehle sich in seiner freiheit beschnitten“


Nichts neues in der Mitte

25. April 2009

„Antisemitismus erreicht die bürgerliche Mitte

Der Antisemitismus ist in Deutschland nach Ansicht von Experten längst kein Phänomen rechter Randgruppen mehr, sondern grassiert immer stärker in der bürgerlichen Mitte.

Dabei werden judenfeindliche Einstellungen oft als Israelkritik getarnt, sagte die Jenaer Sprachwissenschaftlerin Monika Schwarz-Friesel in einem Gespräch mit der Deutschen Presse Agentur. Unter dem Deckmantel dieser Kritik und freier Meinungsäußerung versteckten sich aber meist alte antisemitische Vorurteile.

„Erschreckend ist, dass diese häufig von gebildeten Bürgern wie Professoren, Ärzten und Studenten kommen.“

Seit zwei Jahren geht Schwarz-Friesel in einer Studie der Frage nach, wie sich der Antisemitismus heute äußert. Dazu analysiert sie mit ihrem Team rund 10.000 E-Mails und Briefe, die in den vergangenen fünf Jahren beim Zentralrat der Juden und der israelischen Botschaft in Deutschland eingegangen sind. „Der Großteil davon ist klar antisemitisch“, erklärte die Germanistin in einer Zwischenbilanz der Studie.
„Und zu unserer Überraschung stammten weit über 80 Prozent von gebildeten Menschen aus der Mitte der Gesellschaft.“ Diese judenfeindlichen Äußerungen würden meist sehr geschickt verpackt. „Aber die Semantik ist genauso radikal wie bei Rechtsextremen.“

Der Trend werde dadurch bestätigt, dass auch öffentlich etwa in Leserbriefen, Interviews und Internetforen immer öfter antisemitische Aussagen auftauchten. In der Diskussion über den Nahost-Konflikt seien häufig NS-Vergleiche zu finden, durch die der Massenmord an Millionen Juden durch die Nationalsozialisten relativiert werde. „Der Verbalantisemitismus nimmt mehr und mehr zu und findet kaum Widerspruch“, konstatierte die Expertin. Auch dies sei ein Indiz für die weite Akzeptanz solcher Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft.

Doch das Problem werde von der politischen Elite weitgehend verkannt, kritisierte Schwarz-Friesel. So seien bei Demonstrationen gegen die Militäroffensive Israels in Gaza Plakate mit der Aufschrift „Ich bin Antisemit und das ist gut so“ zu sehen gewesen.

„Wo ist da der Aufstand der Anständigen?“, mahnte die Wissenschaftlerin. Sie vermisse eine breite gesellschaftliche Ächtung solcher Äußerungen, ebenso wie von NS-Vergleichen und einer Dämonisierung Israels.“

[source]

Witzig: Die „Welt“ stellt dem Artikel eine Umfrage zur Seite, in der gefragt wird:

„Vor welchem Extremismus haben Sie am meisten Angst?
* Vor dem linken Extremismus
* Vor dem rechten Extremismus
* Vor religiösem Extremismus“

Das nennt man dann wohl aufklärungsresistent …


Bomber Harris did it again

17. April 2009

„Das hat es in der Stadtgeschichte nur am Ende des Zweiten Weltkrieges gegeben. Vom Morgen bis in den späten Abend brannte es in Weimar.[…] Insgesamt gingen 40 Container in Flammen auf“

Für den Fall, dass nun auch noch dutzendfach Scheiben klirren sollten und Bernd das Brot geköpft wird, schwant mir Böses. Verbrannte Erde und die erneute Vertreibung von Millionen Mitteldeutscher (Rundfunk-Hörer) wird noch das Geringste sein.


Männliche Huren

17. April 2009

Es gibt wohl kaum Berufe, in denen Männer schlechtere Arbeitsbedingungen und niedrigere Löhne haben als Frauen. Eine solche Sparte ist die Sexarbeit, wie einem Artikel der Frankfurter Rundschau zu entnehmen ist:

„Sie haben es sich nicht ausgesucht, die jungen Männer, die sich rund um die Alte Gasse als Stricher verdingen. […] Junge Männer aus Deutschland, Süd- und vor allem auch Osteuropa. Bulgaren türkischer Herkunft, zum Beispiel, die in ihrem Heimatland keine Arbeit finden.

Karin Fink […] spricht von „Armutsprostitution“. Da werde Geld verdient, um es an die Familie nach Hause zu schicken. Und ist es nicht viel, was die Freier zahlen. Ein „Blow-Job“ ist für fünf bis 20 Euro zu haben. Eine Preisliste für bestimmte Dienstleistungen gibt es nicht. Mehr als 300 Euro im Monat kommen selten zusammen.

Früher seien männliche Prostituierte häufig schwul oder bisexuell gewesen. Das habe sich heute geändert. Von den Männern, die jetzt anschaffen gehen, seien die meisten heterosexuell veranlagt. Dass sie sich mit homosexuellen Praktiken durchs Leben schlagen, mache sie häufig aggressiv.

„Im Laufe der Jahre ist die Szene immer gewalttätiger geworden“, beschreibt Fink die Situation. Weil es immer mehr Stricher in Frankfurt gebe, hätten „Konkurrenz und Neid“ zugenommen. Fink geht davon aus, dass es in Frankfurt „600 bis 800 männliche Prostituierte“ gibt. Damit seien 30 Prozent der Prostituierten männlich, konstatiert sie.“

Dass neben der vor allem migrantisch geprägten, von Gewalterfahrungen durchzogenen Armutsprostitution auch mann-männliche Sexarbeit unter besseren Bedingungen existiert, kann in einem Erfahrungsbericht aus einer älteren sinistra!-Zeitung nachgelesen werden.


Gerechtfertigt, verstehbar – wiederholbar? Der Wahn des Deutschen Nolte

16. April 2009

Ernst Nolte, in den 1980ern Initiator des Historikerstreits – also der Frage, wie Auschwitz am besten in die nationale Identität der Deutschen zu inkorporieren sei – erweist in seinem aktuellen und hoffentlich letzten Buch nach Faschismus und Kommunismus dem Islamismus die Ehre.

Und Ehre ist hier durchaus wörtlich zu verstehen, wie zwei kurze Nolte-Zitate (entnommen der ZEIT-Rezension von Jörg Lau vom 16.04.09, leider nicht online) zeigen:

»Ist es nicht längst unbezweifelbar geworden, dass seit mehreren Jahrzehnten ein nicht bloß verstehbarer, sondern im Kern gerechtfertigter ›Antisemitismus‹ existiert, nämlich der ›Antisemitismus‹ der aus Palästina mit Gewalt vertriebenen arabischen und semitischen Einwohner …?«

Es lasse sich »keinesfalls bezweifeln, dass dieser ›Antisemitismus‹ von vielen Millionen Semiten einen nur allzu begreiflichen ›rationalen Kern‹ hatte. Von dorther musste es als immerhin möglich erscheinen, dass auch der Antijudaismus der Nationalsozialisten einen verstehbaren Kern besaß.«

Der Landt-Verlag, in dem Noltes Werk erscheint, hat sich offenbar auf die Edition von Salonfaschisten wie Carl Schmitt und Ernst Jünger spezialisiert. In einer Ankündigung für Sergio Romanos „Brief an einen jüdischen Freund“ (wer hätte nicht zumindest Einen …!?) wird „die Ursache des neuen Antisemitismus […] im Raum, den der Holocaust nach 1945 nach und nach eingenommen hat“, verortet.

Fraglich ist nur, wieso Max Goldt vom Landt-Verlag als Autor geführt werden kann. Da der Verlag in Berlin-Kreuzberg angesiedelt ist, fragt vielleicht einfach mal jemand nach.


Ficken Bumsen Blasen – Alles auf dem Rasen

16. April 2009

Wer schon immer mal wissen wollte, wieso ein faschistoider Lynchmob es nicht wagt, drei nackte Hippies von einer Kreuzberger Wiese zu werfen, und wieso Sexualität zwar im Diskurs reflektiert werden sollte, aber zugleich strikte Privatsache ist, kann sich gerne beim ansonsten geschätzten blog von anti einlesen.


„wir sitzen nur in unseren Zimmern und werden langsam verrückt.“

08. April 2009

Offener Brief der schwarz-afrikanischen Asylsuchenden in Frankfurt/O


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