Aus aktuellem Anlass

31. Dezember 2008

„Bald ist es wieder so weit, zum Neuen Jahr wünscht man sich einen „Guten Rutsch“.
[…]
Der Ausspruch hat seinen Ursprung […] in den Wünschen zum jüdischen Neujahrsfest Rosch haSchana (hebr: Kopf des Jahres) zu dem sich jiddisch sprechende Juden ein „Gut Rosch“ wünschen. Der aus dem hebräischen stammende Begriff wurde dann durch deutsche Worte „überdeckt“, ähnlich wie bei „Hals- und Beinbruch“, das aus dem jiddischen Segenswunsch „Hasloche un Broche“ (hebr. haslacha we bracha“ – Glück und Segen) entstanden ist.“
[via]

„Das jiddische Rosch für „Kopf, Haupt, Anfang“ etc. dürfte durch die Vermittlung des Rotwelschen ins Deutsche gelangt sein. Es handelt sich bei der Floskel Guten Rutsch um eine Verballhornung des jiddischen Wortes für Neujahr, die dann Anfang des 20. Jahrhunderts im Deutschen geläufig wurde.“
[via]


Amanda Palmer – Leeds United

30. Dezember 2008

„Who needs love, when there’s law & order? Who needs love, when there’s southern comfort?“

[Lyrics]

P.S.
Détournement deluxe: Amanda Palmer and the Danger Ensemble transformieren Katy Perrys „I Kissed A Girl“ in eine Protestperformance gegen Prop 8

P.P.S.
GSP putz mei‘ Schuh!


U get what u pay – Tausch und Ent-Täuschung

29. Dezember 2008

In der vorweihnachtlichen Innenstadt Hannovers verteilten am 21. Dezember einige Weihnachtsmenschen Geschenke an die meistenteils freudig überraschten Passant_innen.

Dazu heißt es auf indymedia:

„Manche (vor allem ältere) Weihnachtsmarktbesucher_innen lehnten das Geschenk ab, verwirrt bis misstrauisch beäugten sie das Treiben, während bei der Mehrheit schnell das Eis gebrochen war und begeistert zugegriffen wurde – von der Oma über den Rocker, von der versammelten Familie bis zu Schüler_innen und Student_innen freuten sich die meisten, immer etwas ungläubig, über das unverhoffte Geschenk.
[…]
Allerdings: In den Päckchen waren weder Süßigkeiten, noch Produktpröbchen, noch politische Pamphlete: Ein kleiner Schnipsel von „Ihrer Interessengemeinschaft Einkaufserlebnis Innenstadt“ machte klar, dass es hier nichts geschenkt gibt. Sprüche wie „Nichts ist umsonst, Geschenke wollen gekauft werden!“, „Geschenke kosten… ich freu mich drauf!“ oder „Geschenke fallen nicht durch den Schornstein, sie werden gekauft!“ bereiteten der Ungläubigkeit ob des spendablen Weihnachtsmannes schnell ein Ende.
[…]
Diese Situation ist die „ent-täuschende“. Tausch ist menschengemacht, ist nicht Natur sondern gesellschaftlich konstruiert. Dann kommt das Moment des Auspackens und die „Enttäuschung“ – es gibt nichts geschenkt. In dieser Gesellschaft wird bezahlt, ob Weihnachten oder nicht. Die doppelte Wirkung, das Sichtbarmachen der Menschengemachtheit der Verhältnisse und anschließend die Enttäuschung, dass die Gesellschaft sich von alleine nicht verändert, haben wir hier probiert.

Angelehnt ist die Aktion an ein Konzept der Lettristischen Internationalen, einer Vorgängerorganisation der Situationistischen Internationalen:„Darin kann sich ein bewusst spielerischer Umgang mit Enttäuschung entwickeln: zum einen Ent-Täuschung als Entdinglichung. Sie entlarvt den Alltag als gemacht, die vermeintliche Naturhaftigkeit des gesellschaftlichen Seins löst sich vorübergehend auf, was defetischisierend wirkt, weil in der konstruierten Situation das eigene Handeln dem Handelnden nicht mehr als fremde Macht gegenübertreten muß, somit durchschaubar wird. Zum anderen stellt die kurze Dauer und die örtliche Begrenztheit des bewußten Erlebens eine Enttäuschung dar (…).“ (aus: Die Situationistische Internationale – Eine kurze Einführung)“


Handicap von 0

29. Dezember 2008

J. Mascis im Video des immer noch und für immer und ewig besten Dinosaur Jr.-Tracks „Feel The Pain“:


Ohne Worte

29. Dezember 2008

„mir persönlich kam der krieg aber sehr recht (in erster linie natürlich, weil er zur notwenidkeit wurde), immerhin hat mich dieser weihnachtsscheiß tierisch angenervt, auch wenn er deutlich weniger intensiv war, aber dummerweise hatte meine volontärsorganisation den hang zum weihnachtenfeiern. naja, ich musste die tage über arbeiten… geschenkt bekommen habe ich übrigens crembo
[…]
ich muss schon sagen, es ist spannend, einen krieg mitzuerleben. sicherlich sehe ich keine militäraktionen, aber die alltagsstimmung ist schon eine andere. solange israel gewinnt, ist jedenfalls alles gut.“

Bringt mir den Kopf von lipstick.israel!


‚Sein wie die Anderen‘ – Illegale jüdische Migration nach Palästina

28. Dezember 2008

1947/1948 drehte Meyer Levin, der zuvor als us-amerikanischer Korrespondent im Europa des Zweiten Weltkrieges gearbeitet hatte, den Film „The Illegals“. Der Film erzählt die fiktive Geschichte eines jüdischen Paares, Sara und Mika Wilner, die als Displaced Persons den Weg der illegalen Immigration von Warschau quer durch Europa bis nach Palästina gehen.

Allein Sara und Mika werden von Schauspielern – Levins Lebensgefährtin Tereska Torres und Yankel Mikalowitz – gespielt. Alle anderen Beteiligten – Flüchtlinge, Soldaten, Grenzbeamte, Seeleute – sind reale Personen. Die Filmcrew, der neben Levin, Torres und Mikalowitz nur noch ein Kameramann angehörte, hatte es sich zum Ziel gesetzt, einen tatsächlichen Flüchtlingstreck von Polen in das damals noch von Großbritannien verwaltete Palästina zu begleiten.

Der Dreh war von etlichen Problemen überschattet, die von Geldmangel über die unvorstellbar komplizierte Beschaffung der Visa bis hin zu inhaltlichen Konflikten mit den Auftraggebern reichen. In dieser Hinsicht Höhepunkt der Dreharbeiten war wohl die illegale Überfahrt von Rom an die palästinensische Küste auf einem Schiff voller Displaced Persons. Das Schiff wurde bei seiner Ankunft von britischen Truppen unter Zuhilfenahme von Waffengewalt geentert, die Passagiere wurden in ein Lager gepfercht, die Filmcrew inhaftiert. Nur weil Levin die belichteten Filmrollen gegenüber den Gefängnisaufsehern als unbelichtet ausgab, konnte das beschlagnahmte Filmmaterial von der Überfahrt vor dem britischen Zugriff gerettet und der Film überhaupt fertig gestellt werden.

2005 erschien das Buch „Unerschrocken. Auf dem Weg nach Palästina“, das neben zwei Aufsätzen zur jüdischen Flüchtlingsbewegung und zum Hintergrund des Filmprojekts wesentlich das 1947 entstandene Filmtagebuch von Tereska Torres enthält. Torres hält hier einerseits ihre Beobachtungen während der Arbeiten an „The Illegals“ fest, die aufgrund ihrer engen Zusammenarbeit mit dem Subjekt-Objekt des Films, den jüdischen Migrant_innen, eine besondere Qualität haben. Zum Anderen finden sich auch Passagen der Reflektion und der politischen Lageeinschätzung, die sich durch die unbedingte Parteinahme für die von der Shoa gezeichneten Überlebenden auszeichnen.

Im Folgenden einige Auszüge aus Tereska Torres Tagebuch, das – von Ronny Loewy herausgegeben – in der Reihe „Zeitzeugnisse“ des Jüdischen Museums Berlin im Dumont-Verlag erschienen ist.

„Die 70.000 überlebenden Juden [aus Polen], die aus den Konzentrationslagern oder aus Russland zurückkamen, haben bei ihrer Heimkehr nichts als Ruinen und Trümmer vorgefunden. Polen erschien ihnen wie ein großer Friedhof – das sind ihre eigenen Worte.
Ein Dorf wie Strykow, in der Nähe von Lodz, wo wir den Anfang unseres Films gedreht haben, war vor dem Krieg fast vollständig von Juden bewohnt. Heute gibt es dort einen Jude und seine Frau.
[…]
Fast jeden Tag verlassen Gruppen vom Rest der polnischen Juden das Land und reisen nach Deutschland, treffen sich in DP-Lagern wieder und machen sich auf die illegale Reise nach Palästina. Sie sind es, denen wir im Verlauf des Films folgen.
Für sie gibt es auf der Welt nur eine Lösung für die jüdische Frage, und das ist ihr eigenes Land. Sie wollen kein Aufnahmeland, so gut es auch sei. Sie wollen eine normale Nation sein unter den anderen, weil bis jetzt die Welt nicht begriffen hat, dass es „weder Grieche noch Jude“ gibt, sondern nur Menschen, alle gleich in ihrem Unglück, ihren Schwächen und Größen, alle des gleichen Entsetzens fähig wie der gleichen Heldentaten, weil sich die Welt bis jetzt hinter zahllosen Grenzen verschanzt, die immer zahlreicher werden, jeder sich doppelt einschließt, im Misstrauen und Zweifel gegen seine Nachbarn lebt. Weil es Länder gibt, alle verfeindet, die Armeen aufbauen und Zölle erheben, deshalb wollen sie, dass auch sie, die Juden, ein Land haben, um zu sein „wie die anderen“, in der Hoffnung, dass einmal der Tag kommt, an dem es nicht mehr nötig sein wird, sich hinter einer Grenze zu verschanzen, und an dem alle Staaten vereinigte Staaten sein werden.
[…]
Wir waren lange im Rothschild-Hospital in Wien, einem großen schmutzigen und düsteren Gebäude, das als DP-Lager dient.
Dort haben wir ungefähr die gleichen Szenen erlebt wie im Verlauf unserer Reise in den DP-Lagern in Deutschland. Die gleichen Schlafsäle mit Stockbetten aus Holz, die gleichen armen Menschen, die zu zehn oder zwölf Personen in ein winziges Zimmer gequetscht sind. Die gleichen blassen Kinder mit zerrissenen Kleidern. Die gleichen ängstlichen Gesichter mit hohlen Wangen und fiebrigen Augen. Man serviert ihnen eine Suppe, die an die in den Konzentrationslagern erinnert. Sie essen aus Konservendosen, wie Obdachlose. Hier kommen die meisten aus Rumänien und Ungarn. Sie sind vor den Nachkriegspogromen geflüchtet. Viele sind zu Dieben, Lügnern geworden, schlampig, träge. Man schleppt sie seit zwei oder drei Jahren von Lager zu Lager. Alle Grenzen sind ihnen verschlossen, Palästina ist für sie zu einer Obsession geworden. In jedem Fall ist dies ihre einzige Wahl – denn wer sonst will diese armen kranken Menschen. Wer sonst, wenn nicht ihre eigenen Brüder, die ihnen ein gesundes Leben durch Feldarbeit anbieten. Seltsamerweise wissen sie, dass nichts anderes sie retten kann.
[…]
Sie sehen so traurig aus, so niedergeschlagen, so vereint in dem Bild ewigen Unglücks, dass man sich fragt, ob sie nicht schon immer so waren: verlauste Obdachlose.
[…]
Ein Mann kommt zu mir und sagt: „Heute werde ich mit einem Transport abreisen. Ich gehe nach Palästina. Wenn ich einen Tag länger hier bleiben müsste, würde ich verrückt. Sie können sich nicht vorstellen, wie es ist, in diesem Schlafsaal zu schlafen. Um acht Uhr abends wird der Strom abgestellt und dann gehen sofort Schreie und Streitereien los.“
Und wer ist schuld?
Sind diese armen Menschen schuld, dass sie schmutzig, traurig, demoralisiert sind? Oder die Länder, die drei Jahre nach dem Ende des Krieges zulassen, dass es weitere Konzentrationslager gibt, DP-Lager, Opfer des Hitlerismus, die weder Heimat noch Nahrung, noch Kleidung, weder ein Zuhause noch ein menschenwürdiges Leben haben, nur weil sich Amerikaner, Russen, Engländer und Franzosen endlos streiten, ohnmächtig, unfähig sind und jede der Parteien wechselseitig jede „Konferenz“ zum Scheitern bringt.
[…]
Man bringt einen alten Mann zu uns mit einem langen weißen Bart, mit einer langen Redingote und schwarzen Stiefeln bekleidet. Er sieht aus, als sei er mindestens 80 Jahre alt. Der uniformierte Junge, der ihn uns präsentiert, sagt: „Dieser alte Mann ist zu uns gekommen und sagte, er möchte nach Palästina. Ich sagte ihm, wir hätten kein Zertifikat mehr. Er antwortete: ‚Wenn es sein muss, gehe ich zu Fuß.‘ Also verschiffen wir ihn mit den anderen – illegal.“ Der alte Mann lächelte in seinen Bart. […] Er war ganz allein auf der Welt. Seine Frau und seine Kinder, seine Brüder und Schwestern waren in Polen getötet worden. Er wollte nach Palästina, um zu sterben. Falls nötig, hätte er den Weg zu Fuß zurückgelegt.“


The dark side of Zion

20. Dezember 2008

Dass orthodoxe Linke gerne jegliche Bedeutung der Judenvernichtung für die Entstehung des Staates Israel leugnen, ist bekannt. Dass es jedoch nicht erst eines Fetischkapitel-predigenden Grigats bedarf, sondern bereits ein Marxismus, der jenseits der Existenz zweier Klassen im Kapitalismus wenig von seinem Namensgeber verstanden hat, eine alternative Sichtweise auf die Genese Israels begründen kann, zeigt die us-amerikanische Professorin für Literaturwissenschaft, Kathleen Shine Cains. Cain schlägt eine marxistische Lesart des bürgerlich-zionistischen Werkes „Exodus“ von Leon Uris vor und sieht den Kibbuz-Kommunismus der 1940er einem Bündnis aus britischer Geopolitik und arabischem Feudalismus gegenüber:

„If the British represent capitalist interests in Palestine, the the Jewish settlers […] are the proletariat. In fact, the formation of the retaliatory force the Macabees can be seen as a metaphor for the revolution of the proletariat. […] the kibbutzim operate according to Marxist principles. […] In this sense, the Jews are living a Marxist dream. When that dream is threatened, the threat comes either from the capitalist British or the precapitalist, feudal Arab peasants fighting to preserve the land and wealth of a few powerful leaders.“

Jenseits einer solchen Interpretation als Selbstbefreiung des jüdischen Proletariats von kapitalistischen wie feudalen Fesseln bietet die Geschichte des zionistischen Projekts weitere Aspekte, die linker Revolutionsromantik entgegen kämen. Da wäre die militant gegen das Empire durchgesetzte nationale Unabhängigkeit ebenso wie die vorangegangene illegale Einwanderung nach Palästina, die 10.000e Jüd_innen aus dem Elend der DisplacedPersons-Lager holte und vor neuen Pogromen in Osteuropa rettete. Doch wo bleibt hier die linke Schwärmerei für den antiimperialistischen Befreiungskampf der Zionist_innen, für die Autonomie der Migration und die multikulturelle Zusammensetzung des Jischuw? Wo die poppigen T-Shirts mit den Ikonen der zionistischen Terrorist_innen, wo das Feiern der Mossad l‘Aliya Bet als der erfolgreichsten nichtkommerziellen Schlepperorganisation des 20. Jahrhunderts?

Weder die Antiras erinnern die drangsalierten jüdischen Flüchtlinge noch die Antiimps den antikolonialen Volkskampf oder gar die Kathedermarxist_innen die proletarische Nation Israel. In Israel erblicken sie in der Regel nur einen Vorposten der westlichen Welt, den Sheriff gegen die arabischen Massen, den Handlanger des US-Imperialismus. Das verweist einerseits auf die geschichtliche Entwicklung der letzten 60 Jahre, die Israel notwendigerweise eng an die USA band, andererseits jedoch auf die historische Amnesie vieler Linker, die den Prozess zugunsten des Resultats verschluckt. Diese Amnesie ist Konstituens ihres manichäischen Weltbildes, das nur Täter- und Opfer(Nationen) kennt.

Gegen den manipulativen Gedächtnisverlust der Linken sich die Geschichte der (Klassen-)Kämpfe in Israel/Palästina der 1940er Jahre zu vergegenwärtigen, könnte helfen, die hegemoniale linke Deutung zu subvertieren. Exemplarisch sei im Folgenden eine kleine Geschichte aus dieser großen Geschichte skizziert, eine Geschichte, die wiederum auf die eingangs erwähnte unauflösliche Verflechtung der Judenvernichtung und der Entstehung des jüdischen Staates verweist:

„Im Oktober 1945 nahm Jitzchak [Rabin] an einer äußerst riskanten Militäraktion zur Verteidigung der Rechte dieser Einwanderer teil. Es handelte sich um ein Kommandounternehmen in Atlit, einer südlich von Haifa gelegenen kleinen Stadt am Mittelmeer. Dort waren in einem Lager zweihundert – nach britischer Auffassung „illegale“ – Einwanderer interniert. Die Briten planten ihre baldige Deportation. Ein Aufgebot von etwa 250 Palmach-Kämpfern sollte die Flüchtlinge befreien und sie anschließend zu einem nahegelegenen Kibbuz transportieren; von dort aus sollten sie dann in den Untergrund geschleust werden. […] Jitzchak bedeutete die Operation sehr viel, weil diese Menschen den Holocaust überlebt hatten, nur um erneut interniert zu werden – diesmal von den britischen Behörden. Die Rettungsaktion sollte in der Dunkelheit beginnen. Vertrauensleute im Lager hatten den Stacheldrahtzaun aufgeschnitten und die Schlagbolzen der arabischen Hilfstruppen zerbrochen, so dass die Waffen harmlos klickten, als die Palmach-Rebellen erschienen. Die erste Schwierigkeit lag darin, die Überlebenden so schnell wie möglich in die bereitstehenden Fluchtfahrzeuge zu schaffen. „Die Einwanderer wollten sich um keinen Preis von ihren Bündeln trennen“, sagte mir Jitzchak später, „denn dies waren die einzigen Habseligkeiten, die ihnen geblieben waren.“ Anschließend musste die Gruppe über den Berg Karmel geführt werden, wobei die Palmach-Kämpfer viele von ihnen, namentlich die Kinder, huckepack über den Berg trugen….Als sich die Briten anschickten, den Kibbuz, der als Zwischenstation vorgesehen war, zu durchsuchen, strömten Tausende von Juden aus Haifa herbei, um menschliche Barrikaden zu errichten und sich unter die Holocaustüberlebenden zu mischen, so dass die Briten außerstande waren, die befreiten Flüchtlinge aus der Menge auszusondern. Die Operation war ein durchschlagender Erfolg, denn die Briten gaben schließlich frustriert auf.“

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  1. [aus: Leah Rabin: Ich gehe weiter auf seinem Weg. Erinnerungen an Jitzchak Rabin] [zurück]

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