„Mein Bauch gehört mir – ihn formt nur Bier!“
19. September 2008Man kann das Ganze natürlich auch elaborierter ausdrücken, aber wichtig ist, was unten rauskommt:
Kundgebung: “Smash 218 // Gegen christlichen Fundamentalismus”
Am 20.09.2008, 11.30 Uhr auf dem Platz vor dem Roten Rathaus (Berlin, Neptunbrunnen)Aufrufer_innen:
a.g. gender-killer, ak linker feminismus, ANA – autonome Antifa Neukölln, Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost [ABSO], Antisexismusbündnis Berlin, Antisexistische Praxen-Konferenz II, f.a.q. antisexistischer Infoladen, feministische FrauenLesbenListe FU Berlin, Forschungsgruppe Christlicher Fundamentalismus, Frauen- und Queer-Referate AStA TU Berlin, GAP Berlin, LISA 2 Marburg, LAK Shalom Berlin der Linksjugend [’solid], pro familia (Landesverband Berlin), Schwarzer Kanal
Erziehung durch Auschwitz
18. September 2008„In den Konzentrationslagern lernten die neu ankommenden jüdischen Häftlinge die Vertreter des anderen Deutschland kennen, die sie, vielfach durch bürgerliche Erziehung und soziale Lage bedingt, bisher ignoriert, ja als deren Gegner sich viele von ihnen verstanden hatten. […] Hinter dem elektrisch geladenen Zaun begannen manche jüdische Deutsche diejenigen Kräfte der deutschen Arbeiterklasse zu erkennen, zu deren revolutionär-humanistischen Programm die Ausrottung von Antisemitismus und jeglichem Rassismus gehörte […] und viele [Juden] haben von ihren neuen Einsichten berichtet.“
[Neues Deutschland, 9. November 1978.
Zitiert nach: Y. Michal Bodemann: Gedächtnistheater. Die jüdische Gemeinschaft und ihre deutsche Erfindung, Rotbuch Verlag Hamburg 1996.]
Riotporn
10. September 2008Der Tagesspiegel berichtet von den bereits seit Tagen befürchteten militanten Auseinandersetzungen anlässlich der Eröffnung der sogenannten Anschutz-Halle in Friedrichshain:
Bilder der Aktion folgen demnächst.
Gedenken an iranische Gefängsnismassaker
06. September 2008Anlässlich des 20. Jahrestages der Gefängnismassaker in Iran, über die Ali Schirasi hier berichtet, findet heute eine Gedenkveranstaltung in Berlin-Neukölln statt:
Gedenkveranstaltung
20 Jahre nach Hinrichtungswellen in iranischen Gefängnissen
(Sommer 1988)Programm:
Eröffnungsrede: Prof. Fanny-Michaela Reisin
Präsidentin d. Internationalen Liga f. Menschenrechte
Ruth Jüttner, Nahostexpertin v. Amnesty International
20 Jahre danach: Erinnerung an die Opfer und Verpflichtung zum Einsatz gegen Straflosigkeit
Eine Anklage von Angehörigen und
ehemaligen pol. Gefangenen
Gast des Abends: Majid Qadyani/MusikVeranstalter:
Komitee zur Unterstützung der politischen Gefangenen im Iran-Berlin e.V.
Verein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.
Unterstützer: Internationale Liga f. Menschenrechte, Angehörige der Opfer und ehemalige politische GefangeneOrt:
Werkstatt der Kulturen
Wissmannstraße 32
U-Bhf. Hermannplatz
[Zur Namenspolitik um die Wissmannstraße, die nach Hermann von Wissmann, der für die Ermordung von schätzungsweise 300.000 Tansaniern im sog. Araberaufstand verantwortlich zeichnet, hier]
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