Strippenzieher im Hintergrund – Der Marburger Kühnl und die Frankfurter Schurken

14. Mai 2008

Nachdem in der bundesdeutschen Linken wahlweise die Politik der kalten Schulter – jede Subströmung werkelt vor sich hin und bemüht sich, die konkurrierenden Ansätze soweit als möglich zu ignorieren – oder der warmen Umarmung – man nehme alles, was sich links nennt, mische Post-Op, Wertkritik und Mülltonnen-Riot und nenne sich progressiv – obsiegt hat, und die vom großen Vorsitzenden Justus W. einst so energisch geforderte Spaltung in Antideutsche und Antiimps außer den Kommentator_innen im Kotzkübel kaum noch einen Hund hinter dem Ofen hervorlockt, regt sich seit einiger Zeit in einem kleinen, aber tapferen Dorf Widerstand gegen die formierte (linke) Gesellschaft. Das Dorf nennt sich Frankfurt, und dort hat sich eine Art Debatte entsponnen, in der andauernd neue Fronten gebildet, *ismus-Vorwürfe ausgetauscht, Ausschlüsse gefordert und Drohungen ventiliert werden.
nada gibt einen unvollständigen Überblick über die seltsame Gemengelage. Neben sinistra! vs. morgentha sind die S.O.S. (Schurken Ohne Staat) und deren Portal www.kritischebildung.de (hihi) derzeit der heiße shit in crack city. Eine Erklärung der S.O.S. zu den „Frankfurter Zuständen“ ist bereits der eher lahmen Polemik der neocommunistinnen
sowie dem wie Joachim Bruhn auf Speed klingenden Pamphlet der Anti-Left Cocaine Communists zum Opfer gefallen.

Viel geschrieben, viele Gräben gezogen und befestigt, viel Blut, Schweiß und Tränen vergossen – neue Erkenntnisse über die Weisheite von 2001 ff. hinaus aber weitgehend Fehlanzeige. Angesichts der steinerweichenden Dummheit der S.O.S. kein Wunder. Dennoch an dieser Stelle der Versuch, diese Auseinandersetzung in ein anderes, eventuell fruchtbareres Licht zu stellen, indem der theoretische Background der S.O.S. beleuchtet wird. Theorie ist zuviel der Ehre, bestehen die S.O.S.-Pamphlete doch im Kern nur aus einer Aneinanderreihung von Fremdzitaten und den in unterschiedlichen Variationen eingestreuten Begriffen Rassisten und Kriegstreiber. Doch fällt schon seit einer legendären Veranstaltung vor einigen Jahren, wo ein S.O.S.ie seinen Wehrmachtsopa gegen Nazi-Unterstellungen in Schutz nahm, immer wieder der Name Kühnl, wenn es um eine angeblich tiefschürfende, materialistische Faschismusanalyse geht. So auch auf kritischebildung.de:

„Ein Standardwerk, das eine sehr gute Übersicht über den Faschismus gibt ist die Quellen- und Dokumentensammlung von Reinhard Kühnl: Der deutsche Faschismus.“

Wie es um Kühnls Antifaschismus bestellt ist, kann man sich schon nach seinem Kommentar zur Goldhagen-Debatte 1997 denken, als es aus ihm gegen den jüdischen Miesmacher herausbrach: „Wir Deutschen dürfen uns den antifaschistischen Widerstandskampf nicht nehmen lassen“.

Doch gemach, keine Vorverurteilung: treten wir Anti-Deutschen einen Schritt zurück und betrachten zunächst die Denke des Mentors und väterlichen Freundes Kühnls, des Widerstandskämpfers und Politikwissenschaftlers Wolfgang Abendroth. Johannes Agnoli stellte dessen Ansatz in einem Beitrag unter dem Titel „Das deutsche 68. Theoretische Grundlagen und geschichtliche Entwicklungen einer Revolte“ (in: SoZ – Sozialistische Hefte für Theorie und Praxis, Nr. 16/’08, im Original von 1989) folgendermaßen dar:

„Abendroth hatte eine Schule gegründet, die eine auf die sozialistische Produktionsweise gestützte, radikale soziale Demokratie anstrebte, eine Demokratie jedoch, die sich bereits in der Bonner Verfassung als vorgestellt und vorgeschlagen sah. Objekt der Kritik war also nicht so sehr der Verfasssungsstaat oder die Verfassung, sondern eine von den Bedürfnissen der großen ökonomischen Gruppen und den Interessen der Bourgeoisie dominierte Politik, die sich weigerte, die Verfassungsbestimmungen zu verwirklichen. Der „verfassungsrechtliche Weg zum Sozialismus“ brachte also einen Kampf gegen die politische Klasse und die vermeintliche Missregierung mit sich, Missregierung nicht im italienischen Sinne des Wortes verstanden, sondern als Auflösung des demonkratischen Inhalts des Staates – eine Position, die wir heute bei den deutschen ‚Grünen‘ wiederfinden. Im Zentrum der Kritik stand demnach der „Bruch zwischen Norm und Wirklichkeit“; die Verfassungsnorm war zu wahren, die politische Wirklichkeit zu verändern.“

Genau dieses Beharren Abendroths auf den bürgerlichen Idealen, die vom Kapitalismus bloß korrumpiert würden, ihm also äußerlich, dem Sozialismus aber innerlich wären, zeichnet auch seinen Schüler Kühnl aus, wie das kosmopolitbureau nachweist:

„Schon seit Jahren propagiert Kühnl die allgemeine Durchsetzung des Rechtszustandes, den er durch den in der bürgerlichen Gesellschaft praktizierten Konkurrenzkampf, in dem das Recht des Stärkeren herrscht, behindert sieht. Er glaubt, auf Grundlage der Menschenrechte eine „politische und moralische Alternative zum real existierenden Kapitalismus“ formulieren zu können: „Die allgemeinen Menschenrechte setzen die Gleichheit der Rechte für alle Menschen voraus, und sind eine Negation dieses anderen Prinzips: Naturgesetz ist, daß der Stärkere sich durchsetzt, und der Schwächere auf der Strecke bleibt.“

Es bedarf einer über der Gesellschaft stehenden institutionalisierten Zwangsgewalt, die über die Einhaltung des prekären Friedens wacht. Nur wenn man Polizeiknüppel, Gefängnis und finalen Rettungsschuß nicht als Gewalt betrachtet, kann man behaupten, daß diese mit der Durchsetzung der Menschenrechte verschwindet.
….
Die Versöhnung mit dem geläuterten Staat ermöglicht die Demokratie, die Regierung mit Zustimmung der Regierten. Kühnl berauscht sich an den Zauberwörtern „Volkssouveränität“ und „Selbstbestimmungsrecht der Völker“. Der in den Menschenrechten „angelegte“ Widerspruch zwischen Freiheit und Zwang ist verschwunden: Freiheit und Zwang fallen jetzt unmittelbar zusammen. Alles ist gut. Nur seltsam, irgendwie will sich das versprochene Paradies nicht so recht einstellen. Das ist Kühnl natürlich nicht entgangen, und darum fällt ihm etwas ein: Menschenrechte und Volkssouveränität seien eben noch nicht genügend „verwirklicht“.

Der an sich gute Staat, der eine soziale Demokratie sein könnte, ist durch böse Kapitalisten und ihre Freunde gekapert worden. Der Inbegriff der Usurpation ist deshalb die Steuerhinterziehung, mit der die Kapitalisten das Volk um das betrügen, was ihm legal zusteht. Da gilt es allerlei Verschwörungen aufzudecken, mit denen „der enorme und ständig wachsende gesellschaftliche Reichtum gezielt in die Hände einer kleinen privaten Minderheit geleitet wird“.

Wie sein Lehrer Wolfgang Abendroth begeistert sich Kühnl für das Grundgesetz, besonders für Artikel 14, der u. a. besagt, daß der Gebrauch des Kapitaleigentums nicht nur dessen Vermehrung, sondern „zugleich dem Wohle der Allgemeinheit“ dienen müsse.“

Wie nahe der Faschismusforscher Kühnl seinem Forschungsobjekt steht, zeigt seine Schein-Kritik des Nationalsozialismus:

„Kühnl wirft [Hitler] allen Ernstes vor, die Deutschen um die Volksgemeinschaft betrogen zu haben: „Volksgemeinschaft wird als bereits bestehend, mit der Existenz des Volkes von Natur aus gegeben dargestellt, so daß die bestehende Herrschaft als gerechtfertigt erscheint und eben diejenigen, die die Klassenherrschaft überwinden und die wirkliche Volksgemeinschaft damit erst herstellen wollen, als Unruhestifter und Volksfeinde diffamiert werden können.“

Der Strasser-Flügel der NSDAP habe, so Kühnl, „die theoretische Basis des Marxismus übernommen“ und sich gegen „die Reduzierung des nationalen Sozialismus auf den Antisemitismus“ gewandt, ja eine „eindeutig klassenkämpferische Linie“ vertreten. Eben deshalb sei er 1934 von dem heuchlerischen, mit dem Monopolkapital verbandelten Hitler ausgeschaltet worden.“

Doch welche die „wirkliche Volksgemeinschaft“ ersehnt, die kann künstliche Gesellschaften, Staaten ohne Tradition und echtes Volk, nicht ertragen. So auch Kühnl, der laut kosmopolitbureau weiß:

„Israel ist auf – „manches sträubt sich da in mir, das so zu benennen“ – „Siedlungskolonialismus“ gegründet. Das sei eine Form der Kolonisierung ohne „Abstammungsland“. „Die Leute, die da hin kommen, haben kein (..) Vaterland.“ So etwas könne man lediglich mit der Besiedlung der USA vergleichen.
….
Israel begehe, so Kühnl, „Völkerrechtsbruch“ und sei ein „Besatzungsregime“, „das hat die Friedensbewegung in Israel selbst gesagt.“
….
Dem „kritischen“ Kühnl drängt dann sich auch sofort die mittlerweile rhetorische Frage auf, wie „Israel das denn durchhalten kann, wenn das Völkerrecht doch so ist“. Schuld ist, wer hätte das gedacht, die „Hegemonialmacht“ USA. … „Die Bastion Israel muß“ deshalb für „die USA voll verfügbar sein“, weil es ja den Anspruch der arabischen Staaten gebe, über ihr Öl selbst zu entscheiden, deshalb seien sie für die USA „Schurkenstaaten“. Besonders perfide ist das Argument, Israel hätte so viele UN-Resolutionen gebrochen, „aber der Irak soll dafür bombardiert werden.“ Die unausgesprochene Konsequenz dieser Logik wären Bomben auf Israel.“

Dass Kühnl zu guter Letzt die suicide bombings legitimiert und sein persönlich-politisches Problem mit Israel durch Gleichsetzungen mit dem NS endzulösen sucht, sei hier nur noch der Vollständigkeit halber angemerkt:

„Kühnl […], der am 8. November 2002 in seiner Rede gegen das „Problem Israel“ zu dem Ergebnis kam, die Bomben-Anschläge auf Busse und Pizzerien seien „marginal“ und außerdem legitim („Die jungen Palästinenser sagen: ,Wir haben ja nur unsere Körper‘“, romantisierte und rechtfertigte Kühnl die an Juden verübten Massaker; ein Gedicht von Erich Fried vorzulesen, in dem Juden in die Nähe der Nazis gerückt werden – „Nun seid ihr geworden wie sie“–, ist sowieso bei allen anti-israelischen Veranstaltungen obligatorisch.)“

Es ist ebenjener Duktus des Marburger Antiimperialismus, der die S.O.S. vom „Kampf vieler deutscher Arbeiterinnen und Arbeiter gegen den Faschismus“, von der „Kritik vieler NGO‘s an der Arbeitsweise (schlechte Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit usw.) von kapitalistischen Großunternehmen wie beispielsweise Coca Cola, Nike“, von Israel als „Besatzungsregime“ schwadronieren lässt und ihnen die folgende Ungeheuerlichkeit diktiert:

„Die gesellschaftliche Form und die wirtschaftliche Produktionsweise, die Auschwitz erst ermöglicht haben, wirken in Deutschland und in Israel, wie auch in jedem anderen kapitalistischen Nationalstaat weiter.“

Doch, wie am Beispiel ihres Vordenkers Kühnl ausgeführt, nicht eine besondere Radikalität ist es, die S.O.S. gemeinsam mit ordinären National-Sozialisten zur projektierten Zerschlagung Israels treibt, sondern gerade eine Schein-Revolte, die sich radikal gebärdet, jedoch äußerst konformer, konservativer Natur ist. Ihr bei allen Absatzbewegungen doch tief verwurzeltes Verhaftetsein in den Formen von Kapital, Staat, Recht und den korrespondieren Idealen von Freiheit und Gleichheit und die Verbundenheit mit dem proletarischen Flügels des deutschen Volkes sind es, die sie zwangsläufig in die antisemitische Hetze und die zugehörige gewalttätige Praxis treiben. Dem dermaßen verhärteten Wahn ein Ende setzen könnten nur täglich wiederholte Schläge auf den Hinterkopf mit der Adorno-Gesamtausgabe – doch wer fände sich bereit, ein solches Opfer zu bringen?

UPDATE:
Kritische Würdigung der S.O.S. seitens der sinistra! aus dem Jahr 2006


10 Kommentare

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  1. hast du ganz schön zusammengefasst. neu allerdings im vergleich zu 2001ff. ist, dass jetzt auch die protestantischen bürgerinnen der antinazi-koordination mitmischen. kein wunder aber, dass gerade solche christen dem „kultus des abstrakten menschen“ (marx) anhängen, von dem adorno sagte, dass, wer eine versöhnte gesellschaft wolle, den abstrakt gleichen menschen nicht mal mehr als idee vertreten solle. die oben genannten werden nie kapieren, dass genau in der abstrakten gleichheit die konkrete ungleichheit vermittelt ist.

    Comment von overdose — 15. Mai 2008 @ 08:59

  2. ja, da liegt es auch nahe, dass stoodt sich obsessiv auf das recht bezieht, den stadtverordneten andauernd irgendwelche verstöße gegen paragraph x und y bei jeder nazi-demo unter die nase reibt und andauernd die verurteilungen etwa von wöll heranzieht, um ihn als kriminellen und volksverhetzer zu denunzieren. justiz als antifa-placebo.

    anders als 2001ff. scheint mir allerdings auch ein umdenken zumindest bei den jüngeren antifas eingesetzt zu haben, womit sich eine pressure group ergibt, die wie beim treffen in rödelheim die anti-i’s in die defensive zwingt. 2003 sahen die kräfteverhältnisse bei einem anderen aufeinandertreffen im selben stadtteil ja noch komplett anders aus …
    an der äquidistanz der f als schweiz der frankfurter linken dagegen hat sich wohl nichts getan.

    Comment von waiting — 15. Mai 2008 @ 20:36

  3. […] Komisch,die Bewährungshelfer Israels jammern lieber über die Naqba und in Frankfurt am Main wiederholt sich ein radikal linksdeutsches Trauma,berichten nada, verlierer und waity ist ideologiegeschichtlich der “Marburger Schule” von Prof. W. Abendroth auf der Spur. In der parlamentarisch bereits arrivierten Linken brodelt jedoch Gysis israel-Rede weiter,BAK-Shalom zitiert aus der taz vom 13.05.2008: Israel spaltet die Linke – Artikel in der tageszeitung. Die 60 proisraelischen GenossInnen haben keinen einfachen Stand in ihrer Partei,die MdB-Abgeordneten Pau, Gysy und Kipping treten nun offensiv gegen den Antizionismus und Antiimperialismus in das eigene Partei(Minen-)feld. Es bleibt also spannend,wohin diese Debatte genau führen wird,ich bin ja für eine simpel zugespitzte Katharsis: Hizbolllah oder Israel? Keine verlogene Äquidistanz mehr,die eh’ nie stimmte. Die Antiimps in dieser Partei arbeiten schon seit Jahren an ihrem Bündnis mit Hamas,Hizbollah und anderen Djihadisten. Possibly related posts: (automatically generated)DoktortitelArchiv von TimbuktuNackt im Luftschutzbunkermoin […]

    Pingback von street art tel-aviv 2008 « Raumzeit Philolog — 16. Mai 2008 @ 14:31

  4. http://verlierer.blogsport.de/2008/05/12/von-tofuwurst-und-holzspielzeug/

    lustig!

    Comment von Artur Hapunkt — 16. Mai 2008 @ 18:55

  5. Die Kokskommunisten rocken die Scheiße fett. Von den Frankfurter Antiimpis bleibt nichts mehr übrig, wenn diese jetzt schon legendären Bruhn-Nachfolger die Bagage vernichtend in Grund und Boden battlen. Hoffentlich folgt noch eine Fortsetzung.

    Comment von HAL9000 — 17. Mai 2008 @ 16:07

  6. ja. danke.

    Comment von waiting — 17. Mai 2008 @ 17:08

  7. willst du stress oder was?

    Comment von motherfucker — 18. Mai 2008 @ 06:34

  8. lass es uns vor der tür austragen!

    Comment von waiting — 18. Mai 2008 @ 14:53

  9. geilo, da haben wir ja die identität von rechtsidealismus, staatsfetisch und antizionismus in a nutshell:

    http://antinazi.wordpress.com/2008/05/15/moshe-zuckermann-zum-60-jahrestag-der-grundung-des-staates-israel/#comments

    „Israel ist sehr vieles, für viele, Freund und Feind, immer auch Projektionsfläche eigenen Aspirationen. Aber Israel ist auch ein Staat, in dem gefoltert wird, in dem Menschen für lange Zeit ohne Gerichtsverfahren in Haft sind, ein Staat, der seine eigenen Außengrenzen niemals verbindlich definiert, seine monströsen Sicherheitsbauwerke deshalb auf dem Territorium der palästinensischen nachbarn errichtet hat und errichtet. Wenn man all das relativieren kann, dann darf man zB. auch gegen die Folterphantasien des ehemaligen Frankfurter Polizeichefs Daschner nicht so auftreten, wie wir es bereits getan haben. Und der hat nur gedroht – in Israel wird real gefoltert, werden durch die Armee mißliebige Personen der palästinensischen Politik gezielt ermordet – inzwischen dürften es zwischen 300 und 500 sein.“

    Comment von waiting — 18. Mai 2008 @ 22:18

  10. jedes berufen auf die herrschaft des rechts ist also rechtsidealismus?

    Comment von bigmouth — 19. Mai 2008 @ 11:57

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