Wanted [dead or alive]: Beilage

18. März 2008

Gerade habe ich eine super-leckere Hühnerbrust im Blätterteigmantel zubereitet. Dabei habe ich mich an diesem Rezept orientiert, allerdings die ekligen Oliven weggelassen, den Schinken zu Parmaschinken konkretisiert und statt Ziegen- billigeren Schafskäse verwendet. Soweit, sogut. Anstelle des dort vorgeschlagenen gemischten Salates habe ich aufgrund meiner gefühlten Salatallergie Zucchini in Sahnesoße als Beilage ausgewählt. War auch ganz lecker, aber nicht der Oberknaller, daher die Frage an das werte Publikum nach seinen Empfehlungen. Grundsätzlich könnte ich mir ja Spargel als gute Alternative vorstellen, aber bin mir nicht sicher ob der mit dem Blätterteig harmoniert. Außerdem ist man ja nicht aller Tage in Schällaune.
Also Vorschläge, bitteschön!


14 Kommentare »

Der URI für den TrackBack dieses Eintrags ist: http://waiting.blogsport.de/2008/03/18/wanted-beilage-dead-or-alive/trackback/

  1. fleisch auf fleisch kommt immer gut an…

    Comment von e.r. — 19. März 2008 @ 02:21

  2. jau, darum ja auch der schinken um das hühnchen.
    aber etwas pflanzliches zwecks ausgleich wäre doch angebracht.

    Comment von waiting — 19. März 2008 @ 21:44

  3. das problem, lieber waiting, ist nicht die zucchini, das problem ist die sahnesosse. braeunst du z.b. ein paar mandelsplitter in der pfanne bei niedriger temperatur an (ohne fett!), gibst dann fuer die idee einer sekunde die zucchini hinzu und rundest das ganze mit ein wenig zitronensaft, butter und salz ab, dann muesste das schon klappen mit den nachbarn. wenn du spargel nehmen willst, nimm gruene, schneid sie in stueckchen, und brat sie ! das ist nicht nur keine schaelerei, dass sieht auch besser aus. v.a. wenn du den fertig gebratenen spargel mit zwei parmesanhobelspaenen und grob zerstossenem schwarzen pfeffer servierst. dazu koennte man dann noch einen espressorotweindipp- ach vergiss es. das wird zu lang fuer nen kommentar und ausserdem geb ich schon wieder an…

    Comment von beauty — 21. März 2008 @ 19:48

  4. ich liebe anonyme angeberei! also: weitermachen.

    allerdings liebe ich auch soßen. bisher habe ich noch zu jedem gericht die passende gefunden. deswegen kommt mir die an sich verlockend klingende mandel-zucchini-melange nicht so gelegen.

    aber witzig: während du deinen kommentar schriebst, habe ich das essen nochmal für gäste gekocht, und mit, natürlich, grünem spargel. yeah, waren auch alle sehr begeistert, musste nur bei der soße improvisieren da der spargel-sud komischen beigeschmack hatte und keine milch im haus war.

    ach ja: was ist der vorteil am braten? hatte den spargel gegart, allerdings erst nur den unteren, dickeren part, damit die spitzen nicht so matschig werden.

    Comment von waiting — 22. März 2008 @ 02:16

  5. 1. gebraten sieht der einfach besser aus (am allerbesten sieht der spargel uebrigens gegrillt aus, aber man hat ja nicht immer einen grill zur hand)
    2. der bratensatz schmeckt nicht so scheisse wie der sud von gruenem spargel
    3. gruenen spargel muss man nicht ganz durchgaren, wenn man den scharf anbraet, dann kriegt der ne schoenere konsistenz
    ach ja, sossenfan bin ich auch, aber die kombination von blaetterteig+fleisch+sahne ueberlaedt einfach ein bisschen. ich wuerde es fast mal mit was suess-alkoholischem versuchen. den bratensatz mit schmandt und sherry?

    Comment von beauty — 24. März 2008 @ 21:20

  6. obwohl mir eine (ehemalige!?) antideutsche blog-ikone vehement davon abriet, „einen rezepte-blog zu machen“, verpflichtet mich allein schon die bürgerliche netikette zur antwort:

    1. jede wg sollte mindestens zwei grills ihr eigen nennen. hier zb vorrätig: der ordinäre tankstellen- und der pimpige foreman-grill.
    2. ah gut, das grünespargelwasser ging gar nicht, zu erdig.
    3. ich bin binär-esser_in: entweder süß oder sauer. hatte dann eine bechamel-soße, abgerundet mit einem schuß zitronen-aroma.

    was ist eigentlich das besondere an kalbsmedaillon im vergleich zu -schnitzel?

    Comment von waiting — 26. März 2008 @ 00:41

  7. oliven weglassen ist ein verbrechen!

    Comment von Laura — 27. März 2008 @ 10:44

  8. ich mag verbrechen.
    danach hat man meist ein gutes gefühl in der magengegend.

    Comment von waiting — 27. März 2008 @ 20:06

  9. ach:
    wie lange brät (in butter?) oder grillt man den gr. spargel denn?

    Comment von waiting — 28. März 2008 @ 19:38

  10. ich hab dass immer nach bauchgefuehl aber in olivenoel gemacht. wenn man gut durchstechen kann isser fertig.

    Comment von beauty — 31. März 2008 @ 22:41

  11. ahja, kühl.

    und weißer spargel geht auch braten?

    Comment von waiting — 1. April 2008 @ 00:01

  12. keine ahnung. nie probiert. da mir hier im herzen der imperialistischen bestie auch jede moeglichkeit zum kochen fehlt: go ahead and try- und vor allem erzaehl mir was du rausgefunden hast. und wenn das mit der zusammenarbeit dann laeuft, dann machen wir nen spargelblog auf ;)

    Comment von beauty — 1. April 2008 @ 03:13

  13. du lebst doch im zentrum des entfalteten spätkapitalismus, da wird wohl die ein oder andere herdplatte in reichweite sein! oder ist dein ganzer blog nur ein fake, um zu vertuschen, dass du vom daad versehentlich nach texas zur rinderzucht abkommandiert wurdest?

    p.s.
    spargelblog geht immer – müssten allerdings außerhalb der saison auf dosenware umsteigen oder einen globalen spargeltauschring initiieren

    Comment von waiting — 2. April 2008 @ 20:53

  14. Das Rezept klingt erstmal lecker, aber bei den Beilagen geht mein Geschmack einen anderen Weg.

    Comment von Moewe — 19. April 2008 @ 18:37

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Eintrag.

Kommentar hinterlassen

Zeilen und Absätze werden automatisch umgebrochen; die E-Mail-Adresse wird nie angezeigt; erlaubte HTML-Tags: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


Referer der letzten 24 Stunden:
  1. google.com (13)
  2. dasgrossethier.wordpress.com (4)