Verschwörung hinter dem Spitzenvorhang

13. Januar 2008

Auf dem watchblog islamophobie fragt sich aktuell Autorin khadijakiel in einem
Beitrag
„warum Juden so eine große Lobby haben dürfen und z.B. Muslime nicht? […] es ist mir unbegreiflich, warum einem der Mund verboten werden soll, wenn man die leiseste Kritik an Juden oder der Politik Israels übt“. Außerdem bedauert sie, dass man sich „nach 70 Jahren immer noch schuldig fühlen [soll], auch wenn ich damals noch gar nicht gelebt habe, aber mich einschalten, wenn sich sowas wieder anbahnt, darf ich nicht; das ist für mich zweierlei Maß. Und dagegen wehre ich mich.“ (ob sie mit ’sich wehren‘ auf das von ihm als Notwehrparagraphen eingestufte Koran-Zitat „Tötet die Götzenanbeter wo immer ihr sie findet!“ anspielt?).

Khadija hat es beileibe nicht leicht, die Welt stellt sich ihr als eine einzige große Frage dar, eine Ansammlung von Irrtümern und Ungerechtigkeiten:
„Warum darf ich z.B. die Politik von Israel nicht kritisieren? Nur [sic!] weil ein paar Deutsche lange vor meiner Zeit Juden umgebracht haben? Und warum darf ich nicht genauso wie der Zentralrat der Juden den moralischen Zeigefinger heben, wenn gegen Muslime gehetzt wird und man Atombomben für Mekka und Medina fordert? Warum darf ich das nicht??? […]
Warum soll eine Gruppe mehr Rechte haben als eine andere? […] Warum sollte ich schweigen? Schweigen ist feige. So wie damals. Ich will keinen zweiten Holocaust, egal ob für Muslime, Rothaarige, Raucher oder sonst wen….“

Fragen, die die Welt bewegen.

Antworten zur Art und Weise sowie zu den Gründen der Übermacht einer kleinen, noch dazu vor 60 Jahren an sich erfolgreich dezimierten Gruppe findet khadijakiel beim watchblog-Kollegen Arne Hoffmann, der weiß: „[M]an braucht nur von einem Juden abzurücken, selbst wenn es dafür einen noch so guten Grund gäbe, schon ist man mit dem Ruch des Antisemitismus behaftet.” Doch weder Arne noch seine Volksgenoss_innen lassen sich ein X für ein U vormachen: „Da sich unsere Bürger aber nicht für blöd verkaufen lassen, merken sie schon, dass in Israel schlimme Dinge passieren, man sie hierzulande aber nicht entsprechend benennen darf, weil man sonst als Antisemit etikettiert wird. Die Folge ist, dass der Groll und die Verbitterung in ihnen nur noch wachsen – genauso wie das Vorurteil, dass ‚die Juden’ darüber bestimmen dürften, was man hierzulande sagen darf und was nicht.“
Laut Hoffmann ist also nicht nur öffentliche Kritik an der israelischen Regierungspolitik, sondern bereits das Abrücken (!) von einem (!) Juden Anlass genug für falsche, diskreditierende Antisemitismusvorwürfe. Hoffmann und Co. müssen in ständiger Angst vor falscher Beschuldigung leben, obwohl sie doch um die Wahrheit, nämlich die „schlimmen Dinge“ in Israel wissen. Weil diese Wahrheiten nun offenbar auf obskuren Kanälen nach Deutschland durchgesickert ist, lebt man nun also in dem dauernden Paradoxon, eigentlich humanitär intervenieren zu müssen, dafür aber mit gesellschaftlicher Ächtung bedroht zu sein. Doch halt – wer setzt diese Ächtung eigentlich durch, wo „wir“ doch eine wunderbar „freiheitliche Demokratie“ aufgebaut haben, eine Demokratie, in der Offenheit und Meinungsfreiehit gilt? Es sind die „Politiker [und] Journalisten“, die sich „freiwillig gleich schalten“, um „ein Meinungstabu durchzusetzen“. Wer sich einer freiwilligen Gleichschaltung unterzieht – soviel haben wir aus der Geschichte gelernt – tut dies vor dem Hintergrund einer unfreiwilligen, erzwungenen Gleichschaltung. Doch wer droht mit dieser Gleichschaltung und hat offenbar die Macht, diese potentiell durchzusetzen? Hoffmann gibt uns leider keine eindeutige Antwort auf diese drängende Frage, doch vielleicht bringt uns ein Exkurs zu Hoffmanns zweitem Lieblingsgegner, der Frauenbewegung, auf die richtige Spur.

Auf Hoffmanns genderama-Blog widmet er sich akribisch dem Thema des Geschlechterkampfes. Auch hier benennt er allerlei Missstände, die bisher noch kaum in der Gesellschaft auf Kritik stoßen. Wer hätte etwa gewusst, dass
[d]er Feminismus […] inzwischen alle Parteien bis hin zur CSU (!) [durchsickert], und das millardenschwere Gender Mainstreaming beim Durchwuchern sämtlicher staatlicher Stellen auch schon bedenklich weit vorangekommen [ist] . Da müsste es auf feministischer Seite eigentlich Grund zu Triumphgeheul geben. Stattdessen kommt man dort aus der Opferrolle immer noch nicht raus.“ Doch es besteht Grund zur Erleichterung: „Mit Feminismus verbindet die Öffentlichkeit heute nur schlechte Attribute: unattraktiv, unsexy, verkrampft.“ Bedenklich stimmt aber weiterhin die großangelegte Werbekampagne der feministischen Drahtzieher: „[D]iese zutreffende Diagnose ist um so erstaunlicher, als es zu jedem neuen feministischen Buch […] mindestens einen reaklameträchtigen Artikel in einer großen deutschen Zeitung gibt. Währenddessen werden antifeministische Bücher entweder totgeschwiegen, oder es wird, wenn die Autorin zu prominent dazu ist, wie wild von allen Seiten auf sie eingedroschen […]. Insofern kommt man sich wirklich vor wie zu Zeiten des real existierenden Sozialismus: Werbeveranstaltungen auf allen Kanälen und die breite Bevölkerung findet ihn trotzdem doof.“

Die „breite Bevölkerung“ steht also bereits hinter dem wackeren Recken Hoffmann, der „die Männerrechtsbewegung“ mit seinen „Mitstreiter[n] bereits vor einigen Jahren in diesem Land begründete“. Doch es finden sich noch einige Querulanten, die seinem Durchmarsch im Wege stehen. So etwa frauenhörige Richter, deren Urteile die Konsequenz haben, „dass Väter, die ihre Kinder weiterhin sehen wollen, gegenüber ihrer Ex-Partnerin besser brav und gefügig bleiben sollten.“ Das bedingt psychische Schäden, die eine ganze Generation von Hoffmanns Geschlechtsgenossen als „männlich, jung – und tief verunsichert“ hinterlassen. Ganz zu schweigen von der strukturellen Gewalt durch ein „jungenfeindliches Schulsystem, das beides produziert: die Alphamädchen UND die Amokläufer.“

Auch international herrscht der Feminismus noch weitgehend uneingeschränkt. Nicht nur in Mittelamerika, wo Frauen tatsächlich eigene Räume in Bussen als Schutz vor sexualisierten Übergriffen zugestanden werden (ein klarer Fall von “ Geschlechterapartheid in Mexico City“, sondern auch in Osteuropa, wo etwa
„tschechische Männer um Gleichberechtigung [kämpfen]“
. Selbst in Norwegen herrscht die „feministische Planwirtschaft“, denn: „Sämtliche Betriebe, in denen nicht 40 Prozent Frauen im Management sitzen, sollen geschlossen werden.“

Als besonders problematisch für die Männerbewegung hat Hoffmann den „lace curtain“ ausfindig gemacht: „[M]it „lace curtain“, also „Spitzenvorhang“, bezeichnet die US-Männerbewegung den Umstand, dass ihre Anliegen und ihre Veröffentlichungen im Gegensatz zu den feministischen Texten von den Medien weit überwiegend ignoriert werden, weil diese den Medienmachern anscheinend nicht ins „frauenfreundliche“ Konzept passen.“
Dieser beeinflusst nicht nur die öffentliche Meinung negativ, sondern demotiviert auch die Männer, die eigentlich für ihre Interessen und gegen den „Geschlechter-Rassismus“
[pdf] aufstehen müssten: „Ein nicht zu vernachlässigender Grund für politische Untätigkeit mag der Eindruck sein, gegen die feministische Übermacht in Politik, Medien, Justiz und dem Rest der Gesellschaft ja doch nichts ausrichten zu können.“

Doch es besteht Hoffnung. So kann Hoffmann – verwundert, doch freudig erregt – über einen konspirativen Mittelsmann von neuen Entwicklungen aus einem Nachbarland der BRD berichten, wo zunehmend über „die Schönen UND die Biester“ berichtet wird:
„Entweder müssten Außerirdische in der Schweiz gelandet oder irgendwo in der Umgebung ein Atomversuch schief gegangen sein […]. Anders sei die plötzliche Häufung von Artikeln, in denen auch über die Schattenseiten weiblichen Verhaltens gesprochen werde, nicht zu erklären“
Neben den atomgeschädigten Schweizer Antifeministen findet sich jedoch auch in Deutschland ein unerschrockener Kämpfer für die jahrtausendelang außer Geltung gesetzten Rechte der Männer – es handelt es sich um Arne Hoffmann höchstselbst. In der Beschreibung seines Buches „Der Fall Eva Herman“ heißt es:
„Nachdem sie aber im Frühjahr 2006 die Erfolge der feministischen Bewegung infrage stellte, lancierte Emma-Chefin Alice Schwarzer eine Kampagne, um Herman aus der Tagesschau zu entfernen. Anderthalb Jahre später, nach einem inquisitorischen TV-Tribunal bei Johannes B. Kerner, titelt die Bild-Zeitung „Ist Eva Herman braun oder nur doof?“ […]. Wie kam es zu dieser rasanten Hexenjagd? Und was darf man im Deutschland 2007 eigentlich noch sagen, ohne sich in Gefahr zu begeben?“ In dieser „erschütternden Medienanalyse“ hält Hoffmann einen „flammende[n] Appell für mehr Meinungsfreiheit in unserer Gesellschaft“ – so viel Voltaire war selten.

Kommen wir nun zu einer kritischen Analyse von Hoffmanns krudem Geschreibsel:
Hoffmann identifiziert sich mit sich selbst – als Mann sozialisiert, kämpft er für die Männer, zum Demokraten erzogen, verteidigt er die Demokratie, und als Deutscher gibt er selbstverständlich alles für Deutschland. Da er sich mit der Totalität in eins setzt, können die von ihm bemerkten sozialen Missständen nicht aus ihr heraus erwachsen, sondern lediglich Fehlern bzw. der inkonsequenten Anwendung eines an sich richtigen Prinzips entspringen – oder von Externen, Fremden, Feinden und deren Helfershelfern verursacht werden. Das gesunde Volksempfinden der „breiten Bevölkerung“, ihr Gespür für die moralische Verwerflichkeit der israelischen Behandlung der Palästinenser_innen sowie ihr Unwille, den Feminismus weiterhin als cool und sexy hinzunehmen, ist noch intakt. Doch ihre instinktive Wahrnehmung wird durch andauernde Medienmanipulation geschwächt, passiviert, und steht vor allem einer „Übermacht“ „einseitiger politischer Korrektheit“ gegenüber, gegen die es kein Ankommen zu geben scheint. Konstituiert wird diese Übermacht aus Politikern, Journalisten und Wissenschaftlern. Jene üben zwar an sich wichtige Ämter aus – Hoffmann bringt ja auch immer wieder Beispiele von ‚guten’ Medienberichten – dies jedoch momentan im Dienste einer falschen Idee, einer fremden Macht stehen. Sie sind korrumpiert, und manipulieren daher die „breite Bevölkerung“ mittels „Meinungstabus“. Doch wer sind ihre Auftragsgeber, die großen Schurken, die Drahtzieher im Hintergrund, jene, die ein Interesse an der Aufrechterhaltung der Tabus haben? Laut Hoffmann sind es im Falle der unterdrückten Palästinenser_innen die „jüdischen Lobbyisten“, im Falle der unterdrückten Männer die Feminist_innen: Alice Schwarzer und Michel Friedman reichen sich hinter dem Spitzenvorhang die Hand.

Ob dieser jüdisch-feministische Handschlag von Hoffmann expliziert wird, ist mir unbekannt – ein Blick in sein Buch über Eva Hermann könnte hier Aufschluss geben – die inhaltlichen und strukturellen Parallelen, die sich beides Mal über eine unglaublich große Medienmacht organisieren, sind unübersehbar.

Hoffmanns Denke läuft letzten Endes darauf hinaus, die de facto bisher nicht realisierte bürgerliche Emanzipation von Frauen und Jüd_innen wieder gänzlich rückgängig zu machen. Jüd_innen sollen sich nicht mehr – in einem eigenen Staat – selbst verteidigen können, Frauen soll der Anspruch auf ungehinderten Zugang zur öffentlichen Sphäre und Unverletzbarkeit des eigenen Körpers bestritten werden. Ziel ist die Re-Installierung der Souveränität des omnipotenten, nicht-jüdischen Mannes, der seine „tiefe Unsicherheit“ überwindet, um wieder zur Gänze Alleinherrscher zu sein.

Zur Erreichung dieses Ziels spielt Hoffmann recht virtuos auf der Klaviatur der gängigen antifaschistischen und feministischen Diskurse. Wie alle modernen Deutschen präsentiert er sich als derjenige, der aus der Geschichte gelernt hat, dessen Denken und Handeln auf die Prämisse „Nie wieder Auschwitz“ hin ausgerichtet ist. Mit der moralischen Emphase des „Ist es schon wieder soweit?“ kann er die Israelis und ihre jüdischen Komplizen in der Diaspora als die Neo-Nazis ausmachen, die – im Gegensatz zu Hoffmann unbeleckt von historischen Lernerfolgen – einen erneuten „Völkermord“ planen. Bösen Willen will Hoffmann nicht zwingend unterstellen, schließlich liegt ihm Israel „am Herzen“ und die Jüd_innen will er vor dem neuen, aus dem von den seitens Spiegel, Friedman und Konsorten errichteten Meinungstabus resultierendem Antisemitismus bewahren.
Hoffmann verhängt das schlimmste Urteil, das für Jüd_innen denkbar ist – ihre Identifizierung mit dem Nationalsozialismus – und gibt andererseits doch den paternalistischen Papa, der sie nur vor dem Schlimmsten behüten möchte. So wie er die Jüd_innen unter Rückgriff auf ihre eigenen Maßstäbe, denen sie nicht gerecht würden, entmündigen und sich selbst als Vormund, der mit moralischer Autorität ihr Schicksal dirigiert, einsetzen möchte, so auch die Frauen bzw. Feministinnen: deren Kampf gegen Diskriminierung, für soziale Anerkennung und Gleichberechtigung diskreditiert er einerseits, indem er ihn als totalitär darstellt („Planwirtschaft“), andererseits hijackt er ihn für seine antifeministische Mission. Dabei entlehnt er schlicht die Vokabeln von „Geschlechterapartheid“, „Frauenrechten“ und andere Kampfbegriffe, um sie auf die Männer umzumünzen. Er entleert – und verhöhnt – diese Begriffe und das korrespondierende Anliegen, und zugleich inszeniert er sich dadurch als legitimer Kämpfer für Gleichheit und Autonomie. Die räuberische Aneignung des historischen und aktuellen Opfer-Status von Frauen und Jüd_innen bedeutet eine umfassende Viktimisierung des nicht-jüdischen Mannes, dessen national codierte Männlichkeit als unterlegen, unsicher, bedroht dasteht. Zwischen dieser ernüchternden, für den MannMann eigentlich peinlichen (Pseudo-)Realität und dem Ideal von nicht manipulierbarer Stärke und Souveränität klafft eine Lücke, die Hoffmann nur mittels seiner Verschwörungsideologie – der Erzählung vom Lobbyismus, der hinterrücks „lanciert“ anstatt mit offenem Visier zu kämpfen – überbrücken kann.

Es steht zu hoffen, dass Hoffmann und Gesinnungsgenossin khadijakiel in ihrem Online-Djihad gegen die Emanzipation baldestmöglich von mächtigen Drahtziehern Einhalt geboten wird – oder sollte die so machtvolle judäofeministischen Lobby noch nicht im Zeitalter von web 2.0 angekommen sein?


59 Kommentare

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  1. […] edit3: (13.01.): siehe auch “watchblog islamismus – der handelsübliche antisemitismus” bei unkultur , “perfide vergleiche” bei hagalil und “verschwörung hinter dem spitzenvorhang” bei waiting. arne hoffmann, islamismus, islamophobie, lysis, patriachat, rechte linke […]

    Pingback von dissidenz.olifani.de » watch the watchblog — 14. Januar 2008 @ 01:07

  2. […] ein update über den als heimstatt diverser rechter entlarvten “watchblog islamophobie” halten unkultur und waiting bereit. antisemitismus, islamismus, islamophobie, linke rechte […]

    Pingback von dissidenz.olifani.de » watch the watchblog [update] — 14. Januar 2008 @ 01:18

  3. ui, du hast die direkt verlinkt. kann mich noch gut daran erinnern, was – schon lange isses her – bei mir aufm (alten) blog loswar, als ich genderama direkt verlinkt.

    Comment von Laura — 14. Januar 2008 @ 01:32

  4. ah, danke für die warnung. hast du einen link zu dem damaligen maskulinisten-spam? (als ob man nicht schon genügend mit potenzpillen- und pornospam per mail zu kämpfen hätte …)

    Comment von Administrator — 14. Januar 2008 @ 01:42

  5. […] Über einen kleinen Umweg bin ich auf diese hervorragende Analyse der Auswürfe des Verschwörungstheoretikers Arne Hoffmann gestossen. Weblog von frei […]

    Pingback von "Alice Schwarzer und Michel Friedman reichen sich hinter dem Spitzenvorhang die Hand." | Freie Zeiten! — 14. Januar 2008 @ 01:47

  6. nein, alles gelöscht. auf jeden fall ist eine ernsthafte debatte kaum möglich.

    Comment von Laura — 14. Januar 2008 @ 01:55

  7. […] waiting und unkultur haben einiges unappetitliches beim Watchblog Islamophobie gefunden […]

    Pingback von Blog watched | tous et rien — 14. Januar 2008 @ 02:39

  8. Gott, da hast du ja mal wieder einen großen Skandal aufgedeckt. Und deine antideutschen Blogger-Kolleg_innen, die zusammen mit dir konsequent über den Hessenhitler schweigen (Roland Koch nannte das die hinter ihm stehende „schweigende Mehrheit“), überschlagen sich auf einmal wieder mit ihren Beiträgen!

    Comment von lysis — 14. Januar 2008 @ 11:00

  9. So schnell findet man seine Sprache wieder, die einem angesichts der Ausländerhass-Kampagnen aus der Heimat abhanden gekommen ist!

    Comment von lysis — 14. Januar 2008 @ 11:14

  10. Das ist recht dünn dafür, dass du zum Watchblog linkst, lysis.

    Comment von vr — 14. Januar 2008 @ 11:29

  11. Mein Lieber, der Watchblog ist keine homogene Veranstaltung, auch wenn ihr das, aus naheliegenden Gründen, dazu machen wollt. Aber miese Hetzpropaganda hat mich noch nie angesprochen!

    Comment von lysis — 14. Januar 2008 @ 11:42

  12. hey w., deinem blog fehlt ein contact-formular. schick mir doch mal eine mail-adresse, über die du erreichbar bist an meine mail… merci.

    Comment von subwave — 14. Januar 2008 @ 11:59

  13. Also ist Arne Hoffmann („Der Fall Eva Herman. Hexenjagd in den Medien“) kein Problem für dich, weil er für dich auch als Junge Freiheit-Autor unter akzeptable Homogenität fällt?

    Comment von vr — 14. Januar 2008 @ 12:01

  14. Gemeint war natürlich akzeptable Heterogenität.

    Comment von vr — 14. Januar 2008 @ 12:08

  15. Nein, lieber vr, du alter Hetzer, ich hab damit ein Problem! Aber die Existenz des Watchblogs ist mir wesentlich wichtiger. Von Leuten wie euch tut ja niemand was gegen die einschlägigen Hasskampagnen in der BRD. Zu Roland Koch schweigt die Linke nach wie vor, und ganz besonders die „anti“deutsche Blogosphäre, die hier einen auf dicke Hose macht!

    Comment von lysis — 14. Januar 2008 @ 14:07

  16. Und wieder mal verlierst du die Nerven. Ich habe zu der Kampagne von Koch sehr wohl etwas geschrieben. Abgesehen davon sind persönliche Blogs keine Nachrichtenorgane, in denen man verpflichtet ist, zu einem Thema etwas zu schreiben. Erspare mir herauszusuchen, wozu du bisher nichts geschrieben hast.

    Comment von vr — 14. Januar 2008 @ 14:23

  17. In Ermangelung einer Mailadresse: Waiting, meine Antwort auf lysis wird nicht gezeigt, kannst du da mal reinschauen? Mein letzter Beitrag war noch unmoderiert durchgegangen.

    Comment von vr — 14. Januar 2008 @ 14:39

  18. Außerdem, ich hab noch nie gehört, dass ihr euch darüber beschwert hättet, dass jemand zur KONKRET linkt, obwohl zu deren Autorenstamm auch solche Rechtsextremisten wie Horst Pankow zählen. Dass dieser Mensch in der KONKRET ein Interview des Neuköllner Bezirksbürgermeisters Heinz Buschkowsky mit der Jungen Freiheit positiv rezensiert hat und wenig später die Ausweisung sämtlicher Muslime forderte, war hier niemandem einen Aufschrei wert. Da sieht man mal eure doppelten Standards und worum es euch wirklich geht: jede Opposition gegen antiislamischen Rassismus in der BRD möglichst effektiv niederzuknüppeln!

    Comment von lysis — 14. Januar 2008 @ 14:48

  19. „Gott, da hast du ja mal wieder einen großen Skandal aufgedeckt.“

    wenn du es nicht tust …

    „Und deine antideutschen Blogger-Kolleg_innen, die zusammen mit dir konsequent über den Hessenhitler schweigen …, überschlagen sich auf einmal wieder mit ihren Beiträgen!“

    und was ist mit dir: in diesen wochen und monaten sterben die letzten zwangsarbeiterInnen, ohne mehr als ein almosen bekommen zu haben, und du hast nichts anderes zu tun als über die phase2 herzuziehen? jeden tag werden in der brd tausende frauen geschlagen, und du skandalisierst in wöchentlich wiederkehrenden beiträgen eine unbedeutende linke wochenzeitung?

    ich hoffe, der ironisierte und gewendete blick macht dir klar, was für eine beschissene erpresserlogik du hier anwendest. von deinen lügen (nie etwas gegen koch oder pankow gesagt …) ganz zu schweigen.

    wenn das weiter so geht, sehe ich mich gezwungen, deine kommentare hinfort zu löschen, ist mir nämlich zu dumm jedes mal eine seitenlange gegendarstellung zu verfassen.

    Comment von Administrator — 15. Januar 2008 @ 02:11

  20. ohne in dieser käbbelei position beziehen zu wollen: dass *irgendetwas* nicht thematisiert wurde, wurde niemandem vorgeworfen. es wurde eine absichtliche verbindung zwischen reden und schweigen in derselben hinsicht behauptet (reden über das watchblog und einen link dorthin – schweigen zum thema des watchblogs, dem rassismus, und links zu anderen medien mit z.t. fragwürdigen inhalten). das ist vielleicht unzutreffend, aber nicht erpresserisch.

    Comment von zapperlott — 15. Januar 2008 @ 02:56

  21. vr: worüber hast du gebloggt? meinst du etwa deinen beitrag darüber, wie man menschen korrekt in deutsch und nicht-deutsch sortiert? deine staatsbürgerliche loyalitätsbekundung zum hiesigen passwesen, für dessen rassistische ausgrenzungsprozeduren du nicht ein wort der kritik übrig hast?

    wow, da hast du’s uns aber gezeigt, dass sogar „anti“deutsche blogger roland koch blöd finden können, weil der seinen rassismus noch nicht hinreichend modernisiert hat!

    Comment von lysis — 15. Januar 2008 @ 03:43

  22. von deinen lügen (nie etwas gegen koch oder pankow gesagt …) ganz zu schweigen.

    http://waiting.blogsport.de/index.php?s=pankow

    Und über den Rassismus von Roland Koch hast du auch noch nie was geschrieben! Wo also lüge ich?

    Comment von lysis — 15. Januar 2008 @ 04:00

  23. Es wird schon sehr armselig, aber was soll’s: Es ging mir darum, dass selbst die Gegner der Ausländerkampagne von Bild und Koch z.T. deren Logik übernehmen. Es sind gerade auch „rassistische Ausgrenzungsprozeduren“, die dazu führen, dass Leute mit einem bestimmten Aussehen von den hiesigen Volksdeutschen als „Ausländer“ wahrgenommen werden.

    Du sinkst allmählich auf Gegenstandpunkt-Niveau ab. Ein Treppenwitz bei der ganzen Sache ist noch, dass du dich beim comfor über Beleidigungen beschwerst und mich hier mal locker als Hetzer bezeichnest.

    Comment von vr — 15. Januar 2008 @ 09:55

  24. Es sind gerade auch “rassistische Ausgrenzungsprozeduren”, die dazu führen, dass Leute mit einem bestimmten Aussehen von den hiesigen Volksdeutschen als “Ausländer” wahrgenommen werden.

    Dass Leute als „Ausländer“ und „Inländer“ wahrgenommen werden, hat natürlich überhaupt nichts mit dem Pass zu tun. Nein, das ist blanke GSP-Propaganda!

    Comment von lysis — 15. Januar 2008 @ 10:43

  25. jeden tag werden in der brd tausende frauen geschlagen, und du skandalisierst in wöchentlich wiederkehrenden beiträgen eine unbedeutende linke wochenzeitung?

    ich wusste doch, dass es sich um einen persönlichen rachefeldzug handelt!

    Comment von lysis — 15. Januar 2008 @ 10:56

  26. […] – waity hat sich dem Quatsch schon hinreichend gewidmet und sich den Hass entsprechender Bloghonks link … | blick nach rechts |… […]

    Pingback von what on earth … — 15. Januar 2008 @ 11:54

  27. „Dass Leute als “Ausländer” und “Inländer” wahrgenommen werden, hat natürlich überhaupt nichts mit dem Pass zu tun. Nein, das ist blanke GSP-Propaganda!“

    Sorry, aber Du müßtest doch wissen, dass einem ein deutscher Pass auf deutschen Straßen einen Scheißdreck nutzt, wenn der Mob entscheidet, man sehe nicht arisch aus – dann bist du für die halt ein Ausländer.

    Comment von blob — 15. Januar 2008 @ 12:41

  28. Die Kategorien von Inländer und Ausländer kommen trotzdem aus dem deutschen Passwesen. Und es wäre auch kein Fortschritt, wenn sich der hiesige Vernichtungswahn auf Menschen ohne Papiere beschränken würde.

    Comment von lysis — 15. Januar 2008 @ 13:20

  29. kindergarten…

    Comment von bigmouth — 15. Januar 2008 @ 14:12

  30. bigberta über die heuchelei dieser ganzen kampagne!

    Comment von lysis — 15. Januar 2008 @ 14:35

  31. Und Arne Hoffmann hat’s auch gefallen – Glückwunsch!

    Comment von vr — 15. Januar 2008 @ 15:43

  32. Sorry, aber Antifas sind so blöd! Die sind nicht in der Lage, sich inhaltlich mit irgendwas auseinanderzusetzen, die müssen immer auf diesem Niveau von „der linkt dahin“, „der bekommt Zuspruch von dem“ und „der publiziert auf der gleichen Plattform wie der“ argumentieren. Erbärmlich, richtig erbärmlich!

    Comment von lysis — 15. Januar 2008 @ 19:00

  33. vr: Was sagst du eigentlich dazu, dass KONKRET und BAHAMAS Ralf Fischer zu ihrem Autorenstamm zählen, einem Journalisten, der auch für das libertäre Querfrontmagazin „eigentümlich frei“ schreibt … zusammen mit Arne Hoffmann, der dort Redakteur und „Gleichstellungsbeauftragter“ ist?

    Huhuhu, alle sind sie in das rechte Netz verstrickt!

    Comment von lysis — 15. Januar 2008 @ 19:12

  34. lysis:
    hör doch mal auf mit deinem gespamme, du machst dich geradezu penetrant lächerlich. starte einfach deinen eigenen watchblog ohne diese vollidioten, frömmler, judenhasser, rechtenfreunde und reformisten an – dann könnte die diskussion u.u. auch wieder auf eine inhaltliche ebene zurückfinden.

    @ zapperlott:
    „dass *irgendetwas* nicht thematisiert wurde, wurde niemandem vorgeworfen. es wurde eine absichtliche verbindung zwischen reden und schweigen in derselben hinsicht behauptet (reden über das watchblog und einen link dorthin – schweigen zum thema des watchblogs, dem rassismus, und links zu anderen medien mit z.t. fragwürdigen inhalten). das ist vielleicht unzutreffend, aber nicht erpresserisch.“

    nope.
    erstens ziehe ich mir nicht den schuh an, nichts zu rassismus gebloggt zu haben, zweitens ist das thema des watchblogs („islamophobie“) nicht identisch mit der aktuell laufenden cdu-kampagne zur verschärfung von jugendstrafrecht und abschieberegime, und drittens könnte ich diesen link von reden und schweigen ebenso bei anderen konstatieren (zb: andauerende rede über israels regierungspolitik – schweigen über die entschädigungsforderungen für psychologische behandlung der spätfolgen von auschwitz aus israel) und das darin zu beobachtende ungleichgewicht. solche beziehungen können zwar durchaus vielsagend sein, sie aber wie hier in der diskussion als einziges argument anzuführen, nenne ich erpresserisch.

    weitere ausfälle der kommentator_innen werden gelöscht.

    Comment von Administrator — 15. Januar 2008 @ 22:44

  35. Passt mir auch nicht, auch wenn die Junge Freiheit zweifellos weit übler ist. Bei eigentümlich frei taucht übrigens auch wieder dein Arne Hoffmann auf.

    Comment von vr — 15. Januar 2008 @ 22:55

  36. Oh mann oh mann, kannst du lesen? Hab ich das nicht selbst erwähnt?

    Und weißt du, wer noch zu diesem ef-Querfront-Spektrum zählt? Dirk Maxeiner und Michael Miersch von der „Achse des Guten“, die Hunderte von „Anti“deutschen auf ihrem Blog verlinkt haben, u.a. lizas welt, die zu den besten Spezln dieser Leute zählt.

    Schon wieder eine Querverbindung im braunen Netz entlarvt!

    PS: Überlass das doch mir, ob und wie ich mich lächerlich mache!

    Comment von lysis — 16. Januar 2008 @ 00:23

  37. Und zwischen ef und Junge Freiheit besteht nun wirklich kein großer qualitativer Unterschied!

    Comment von lysis — 16. Januar 2008 @ 00:27

  38. Admin, kapier’s doch endlich mal: ich lass mir von dir, ausgerechnet dir, die sich trotz allem Rassismus von der Jungle World und der „anti“deutschen Szene nicht trennen kann, doch keine Vorschriften machen, zu wem ich linke!

    Und seien wir doch mal ehrlich: du thematisierst Rassismus genau dort, wo’s völlig ungefährlich ist — an irgendeinem Sexführer oder sonstwas, das keinen Einfluss auf die politische Debatte hat.

    Im Übrigen ist dein Konzept von Rassismus ohnehin total verkürzt. Eine traurige Spätfolge wertkritischer Theoriedebatten. Aber dazu an anderer Stelle vielleicht mehr.

    Comment von lysis — 16. Januar 2008 @ 00:34

  39. „Und seien wir doch mal ehrlich: du thematisierst Rassismus genau dort, wo’s völlig ungefährlich ist — an irgendeinem Sexführer oder sonstwas, das keinen Einfluss auf die politische Debatte hat.“

    http://waiting.blogsport.de/2007/10/02/deutsche-raus-aus-deutschland/
    http://waiting.blogsport.de/2007/08/22/gegen-muegeln-und-gegen-mitte/
    http://waiting.blogsport.de/2007/09/27/neues-vom-alten/

    und jez:
    klappe zu, du schwätzer.

    Comment von Administrator — 16. Januar 2008 @ 00:55

  40. Ja, fang mal an, Leute für das zu kritisieren, was sie selber schreiben und nicht diese erbärmliche Antifa-Ebene aufzumachen von: „der linkt dahin“ und „der schreibt mit dem zusammen in dieser zeitung“.

    wenn man beginnt, diese ebene aufzumachen, kann man gleich eine riesige hexenjad veranstalten, bei der niemand mehr ungeschoren davon kommt.

    Comment von lysis — 16. Januar 2008 @ 01:04

  41. Also auf dem Watchblog stehen viele wichtige und lobenswerte Beiträge. Ich geh jetzt eine Moschee bauen, ihr dürfte euch weiterschlagen.

    Comment von Serdar — 16. Januar 2008 @ 14:23

  42. ich muss bei diesem wer-verlinkt-wen immer an diesen dialog aus spaceballs denken:

    Dark Helmet: Before you die there is something you should know about us, Lone Star.
    Lone Star: What?
    Dark Helmet: I am your father’s brother’s nephew’s cousin’s former roommate.
    Lone Star: What’s that make us?
    Dark Helmet: Absolutely nothing!

    Comment von bigmouth — 17. Januar 2008 @ 01:27

  43. ich muss bei diesem wer-verlinkt-wen …

    Witzigerweise ist es ja Lysis, der es auf diese Ebene runterbricht und jetzt so tut, als hätte es von Waity keinerlei inhaltliche Ausarbeitung des Problems gegeben.
    Und durch diese einseitige Darstellung der Konfrontation baut er, besser: imaginiert er erst selbst eine Frontlinie gegen sich, die es so allein gar nicht gibt, um dann mit aller Kraft gegen sie anzukämpfen.

    Comment von jensito — 17. Januar 2008 @ 18:57

  44. joa: dass auf dem watchblog zb desöfteren die rechte, an der konservativen revolution orientierte und von einem (ehemaligen?) holocaustfan geleitete verlinkt, zitiert und empfohlen wird, ist für sich genommen schlimm genug, jedoch nicht der fokus, auf dem meine kritik lag. schließlich enthielt der obige ausgangsbeitrag keinen einzigen bezug auf die link-thematik. das aufbauschen selbiger könnte man so gesehen auch als interessierte abwehrstrategie lesen.

    Comment von Administrator — 17. Januar 2008 @ 22:50

  45. Für Wer_Linkt_Wen-Treibjadgen gibt es wahrlich bessere Beispiele:
    http://bigmouth.blogsport.de/2007/01/21/schlechter-post-ad-rap-und-israelischer-faschismus/
    Natürlich auch für das Werfen von Steinen aus Glashäusern.

    Comment von Karl_M — 18. Januar 2008 @ 01:53

  46. […] der blogger lysis hatte in der kommentarspalte von waiting versucht, den focus auf die antisemitischen vorfälle im sogenannten “watchblog islamophobie”, an dem er selbst beteiligt ist, und auf die misogynen visionen des co-autoren und “männerrechtlers” arne hoffmann dadurch zu entschärfen, in dem er auf mitleiderregende weise den “antideutschen blogs” eine schweigende übereinstimmung mit roland kochs wiederholt auf “ausländer” konzentrierte wahlkampfhetze unterstellt: “Und deine antideutschen Blogger-Kolleg_innen, die zusammen mit dir konsequent über den Hessenhitler schweigen …, überschlagen sich auf einmal wieder mit ihren Beiträgen!” […]

    Pingback von dissidenz.olifani.de » appelle an die “schweigende mehrheit” — 18. Januar 2008 @ 01:56

  47. Dissidenz findet sicher die FPÖ ganz gut — so als Alternative zur CDU. Und Leute wie waiting schießen ihm den Weg frei.

    Comment von lysis — 18. Januar 2008 @ 04:54

  48. @ Karl_M: nun, wenn jemand David Ha‘ivri, einen religiösen rechtsextremisten verlinkt, zu deren credo ua „Homosexuality is not allowed (and sick).“ gehört, dann ist das ja deutlich was anderes, als wenn waity und lysis hier jeweils _teilweise_ fragwürdige medien verlinken, wo hin und wieder kritikwürdiges auftaucht

    Comment von bigmouth — 18. Januar 2008 @ 17:47

  49. Zack, und wieder ein Steinchen aus dem Glashaus.

    Aber konzentrieren wir uns doch mal lieber darauf, was die politischen Freunde des verlinkten Arne Hoffmann zur Hessenwahl meinen. Da ja mehrfach bemängelt wurde, dass alle ausser dem Wächter der politschen Moral Lysis zum Thema schweigen würden:
    http://www.femdisk.com/includef.php?path=forum/showthread.php&threadid=2182

    Comment von Karl_M — 18. Januar 2008 @ 20:56

  50. Oi, Karl_M spielt wieder über Bande! Konzentrier dich doch lieber mal darauf, was Arne Hoffmann selbst über die Hessenwahl schreibt. Damit wäre dann ja auch mal das üble Gerücht aus dem Weg geräumt, er sei „irgendwie“ rechtsradikal.

    Comment von lysis — 19. Januar 2008 @ 01:53

  51. PS: Im Watchblog ist extrem wenig „Fragwürdiges“ zu finden. Da find ich in der von waiting gehypten „Jungle World“ das Hundertfache mehr. (Achja, waiting, hast du da‘n Job, oder was? Oder warum stört dich das so, wenn ich mich kritisch mit Artikeln dort auseinandersetze?)

    Comment von lysis — 19. Januar 2008 @ 01:59

  52. gähn.

    Comment von Administrator — 19. Januar 2008 @ 03:36

  53. Nur mal so, weil es mir gerade auffiel:

    „Im Watchblog ist extrem wenig “Fragwürdiges” zu finden.“

    http://watchblogislamophobie.wordpress.com/2007/11/16/tv-tipp-kulturzeit-heute-uber-die-ethnische-sauberung-palastinas/#comment-2444
    „khadijakiel sagt:
    November 17, 2007 um 9:53 vormittags

    Das Buch scheint schwer erhältlich zu sein. Kein Wunder, ein Buch in Deutschland, das sich kritisch über Israel äußert. Da hebt der Zentralrat der Juden sicherlich wieder mahnend den moralischen Zeigefinger, wenn man nicht wieder angemessen an den Holocaust erinnert…..“

    Comment von Administrator — 20. Januar 2008 @ 21:30

  54. Ja, ich find solche Bemerkungen auch scheiße und hätte da interveniert, wenn ich es vorher schon gelesen hätte. Aber tu mal nicht so, als ob das hierzulande nicht die Mehrheitsmeinung wäre, sondern irgendein Zeichen einer besonders rechten Gesinnung. Erst vor kurzem ist eine meiner Arbeitskolleg_innen, die ich bis dahin für einigermaßen links und aufgeklärt hielt, vor mir in sekundär-antisemitische Tiraden ausgebrochen, als ich ihr erzählte, dass der Zentralrat der Juden Roland Koch vorgeworfen hat, einen rechtsextremen Wahlkampf zu führen. Angesichts ihres daraufhin einsetzenden und sich immer weiter steigernden Wutanfalls stand ich da mit offenem Mund und wusste nicht mehr, was ich sagen soll. Genau dieser Antisemitismus ist der in Deutschland vorherrschende: da vereiteln einem doch tatsächlich die paar überlebenden Juden in Deutschland die Entwicklung eines „gesunden Nationalbewusstseins“!

    Aber jemand, der wie du nur noch gegen den Islam fahndet, merkt gar nicht mehr, dass das nicht die Ausfälle „einer prozentual geringen, subalternen, teils patriarchal strukturierten und antisemitischen Community“ sind, sondern der ganz normale Patriotismus in Deutschland, der sich von der Rolle des Zentralrats als mahnendes Gewissen aufs Ungeheuerlichste provoziert fühlt.

    Comment von lysis — 21. Januar 2008 @ 02:48

  55. Ja, ich find solche Bemerkungen auch scheiße und hätte da interveniert, wenn ich es vorher schon gelesen hätte.

    zumindest bist du mittlerweile vom status des nur-beleidigt-seins wieder runter. das finde ich gut.

    vielleicht sollte man sachlicher die diskussion dahin lenken, mit welchen leuten temporäre bündnisse drin sind, was man hin nehmen muss, worauf reagieren sollte, was man verlinken kann, wie viel pluralismus in einem medium erträglich ist, was die verlinkung eines blogs überhaupt aussagt usw. ich glaube nämlich, dass waitys standards da zu hoch ansetzen – deine kritik der jungle world dagegen auch absurde züge trägt. sich zb über diesen kenia-schwerpunkt aufzuregen, weil es nich um hessen ging…

    Comment von bigmouth — 21. Januar 2008 @ 22:04

  56. […] “schariah-fans verknackt” klingt als überschrift sympathischer als “blogger mit hohen geldstrafen belegt“, aber es handelt sich um dieselbe geschichte: die plötzliche ankündigung der selbsteinstellung und das sehr schnell darauffolgende abschalten des vielgescholtenen “watchblog islamophobie” (siehe u.a. hier, hier und hier) waren die vorzeichen dieser meldung, die sich auf ein urteil des frankfurter landesgerichts bezieht. “ein berliner blogger” und eine “bundeswehr-ärztin” müssen eine geldstrafe zahlen wegen beleidigung. der empfänger der zahlung ist udo ulfkotte. dass der mit dem geld etwas sinnvolles anstellt, ist leider nicht unbedingt gesagt. während einer der ehemaligen autorInnen bekanntermaßen weiterhin in der “jungen freiheit” beheimatet ist, hat ein anderer blockwart … eine weitere “watchbloggerin”, “big berta“, bereits eine neue, sinnvollere beschäftigung gefunden: […]

    Pingback von dissidenz.olifani.de » vom kritikerfrust zur ochsenbrust — 25. Februar 2008 @ 02:26

  57. […] stoodt jedenfalls lebt eindeutig in der welt der meisten linken, die sich seit “ende der 80er” nicht sonderlich entwickelt haben. zitiert und rauskopiert wird im stoodt-blog mit vorliebe aus “junge welt” und “neues deutschland”, ergüsse von dario fo ( “Die großen Spekulanten planschen lustvoll in einer Ökonomie die Jahr für Jahr Millionen Menschen im Elend umkommen lässt – was machen da schon 20 000 Tote in New York aus?”[5] ) werden lustvoll wiedergegeben. verlinkt[6] wird auf stichwortgeber, die als etablierte vertreter einer querfront zu bezeichnen sind, etwa auf das “palästina portal”. todenhöfer befragt den “irakischen widerstand”die seite dient in erster linie als “portal” vereinigter israelgegner, vom verschwörungstheoretischen bestseller “die israel-lobby” bis zu texten von norman paech, ludwig watzal, rolf verleger, norman finkelstein (”die holocaust-industrie“), illan pappe (der seine bücher auch in der “nationalzeitung” vorstellt), terroristenversteher todenhöfer (siehe bild oben) etc. ist dort alles zu finden, daß dem antiisraelischen instant-hass gerade recht(s) kommt. ebenfalls vertreten: der gelegentliche redakteur der “jungen freiheit” mit leichtem hang zur misogynie, arne hoffmann. […]

    Pingback von dissidenz.olifani.de » the last temptation of pfarrer stoodt — 12. Juni 2008 @ 22:43

  58. […] die einzige, mutmaßliche “quelle“, die in diesem indymedia-”beitrag” angegeben wird, ist der zurecht vielgescholtene und verlachte blogger “lysis” (einer der co-hoster des vielleicht größten linken virtuellen mißverständnisses “blogsport.de“, auf dem sich “linke” tummeln, die nicht gerafft haben, daß sie anderswo besseren gratis-support und eine weniger nationale domain haben könnten). der große “bahamas”-hater (ehemals, vermutlich noch in den 90s, war er sogar selber mal kurzzeitig mitglied der redaktion, dann wurde er zurecht entfernt) und scharia-paragraphenreiter, der u.a. mit dem pro-islam und hardcore-misogyn ausgerichteten “junge freiheit“-autor arne hoffmann in einem, später aufgrund einer juristisch als berechtigt entschiedenen verleumdungsklage ausgeschalteten, “watchblog islamophobie” zusammenarbeitete. […]

    Pingback von » “sexist racist scum” kotzboy.com — 29. Oktober 2008 @ 02:33

  59. […] – was machen da schon 20 000 Tote in New York aus?”5 ) werden lustvoll wiedergegeben. verlinkt6 wird auf stichwortgeber, die als etablierte vertreter einer querfront zu bezeichnen sind, etwa aufdas “palästina portal”. todenhöfer befragt den “irakischen widerstand”die seite dient in erster linie als “portal” vereinigter israelgegner, vom verschwörungstheoretischen bestseller “die israel-lobby” bis zu texten von norman paech, ludwig watzal, rolf verleger, norman finkelstein (”die holocaust-industrie“), illan pappe (der seine bücher auch in der “nationalzeitung” vorstellt), terroristenversteher todenhöfer (siehe bild oben) etc. ist dort alles zu finden, das dem antiisraelischen instant-hass gerade recht(s) kommt. ebenfalls vertreten: der gelegentliche redakteur der “jungen freiheit” mit leichtem hang zur misogynie, arne hoffmann. […]

    Pingback von » the last temptation of pfarrer stoodt kotzboy.com — 31. Oktober 2008 @ 23:29

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