Deutschland sucht das Super-Dorf

21. August 2007

Classless fasst den Blogger-Kosmos zu Mügeln zusammen.
Dabei fällt mir ein, dass ich vor einigen Monaten großspurig eine Serie zur Barbarei des Dorfes im Allgemeinen mit Bezug auf das dörfliche Faible für Pogrome im Besonderen angekündigt hatte. Leider ist daraus nichts geworden, aufgrund von Zeitmangel und zunehmender Geringschätzung meines Blogs wie der Blogosphäre insgesamt liegt das Projekt auch für die überschaubare Zukunft auf Eis.

Dennoch einige Links zum Weiterlesen:

„Zerfallene Gesellschaft, Revisionismus, Nazis“: ein wirklich ungewöhnlich guter indy-Artikel zum Alltag in einer sachsen-anhaltinischen Kleinstadt.

„Algermissen: Demoaufruf nach Pogrom“: Nach einem sehr ähnlich strukturierten Vorfall wie in Mügeln – etwa 50 Personen griffen im Anschluss an ein Schützenfest ein Asylbewerberheim an – führten Antifas eine Demo gegen das Kaff durch.

„Alternative Fremdenverkehrswerbung im Landkreis Marburg-Biedenkopf“: Der zugezogene Dr. Ulrich Brosa berichtet live aus der Dorfgemeinschaft und dokumentiert die Angriffe des Mobs auf sein Haus und seine Person, die in schöner Regelmäßigkeit von der mit der braunen Bande verknüpften Polizei und Staatsanwaltschaft ignoriert werden (vgl. etwa den Artikel „Kirchweihfest“).

Nicht fehlen darf natürlich die gruppe 8. mai mit einem Hassgesang auf Neuhof, the home of Martin Hohmann, sowie cafe morgenland, die ihr politisches Oeuvre u.a. dem „judenreinen“ Ort Babenhausen gewidmet haben.

Zugabe:
„Grevesmühlen, oder: Wie eine mecklenburgische Kleinstadt die Antifa veränderte“, ein Artikel aus der Phase2.

Zudem fiel mir justamente ein, dass Anfang September zwei Veranstaltungen in Berlin zu Rostock-Lichtenhagen geplant sind. Bei Gelegenheit werde ich die entsprechenden Termine posten.

P.S.
Wer macht jetzt eigentlich die Demo gegen Mügeln? Ich bin dabei.


21 Kommentare

Der URI für den TrackBack dieses Eintrags ist: http://waiting.blogsport.de/2007/08/21/deutschland-sucht-das-super-dorf/trackback/

  1. […] waiting hat die deutschen Landpogrome der letzten Jahre gesichtet. Die Serie zur “Barbarei des Dorfes” hat er leider auf Eis gelegt. Schade, daran wollte ich mich nämlich abarbeiten, habe ich dem Problem von “Stadt und Land” doch immerhin ein eigenes Unterkapitel in meiner Diplomarbeit gewidmet! […]

    Pingback von Dorfdeppen ahoi // Lysis — 21. August 2007 @ 01:07

  2. Na, Rostock-Lichtenhagen ist ja nun Teil einer Großstadt. Essen-Borbeck auch. Am Sonntag lief auf Spiegel-TV ein Bericht zu Lichtenhagen. Was die Einwohner Lichtenhagens da gesagt haben ist fast haargenau identisch mit dem, was die Mügelner jetzt erzählen. Der Grund für solche Ereignisse gar nicht das Leben auf dem Dorf. Es ist der Rassismus, waity.

    Comment von miss taken identity — 21. August 2007 @ 10:51

  3. […] Wartezeit überbrücken … :: Deutschland sucht das Super-Dorf :: August  (6) […]

    Pingback von classless Kulla » Blog Archive » Der kleine Volksaufstand von Mügeln — 21. August 2007 @ 15:16

  4. A blast from the past:

    Das leere Schloß

    Ignaz Wrobel

    Die Weltbühne, 19.02.1920, Nr. 8, S. 240.

    […]
    Die Provinz treibt Rassenverhetzung schlimmster Art. Hier mag der vertrauliche Bericht eines Offiziers vom siebzehnten Januar 1920 Platz finden:

    » … Sie glauben ja gar nicht, wie grade Hannover Stadt und Provinz augenblicklich der Schauplatz einer wahnsinnigen Agitation in reaktionärer Hinsicht ist. Man scheint allmählich eingesehen zu haben, dass der Arbeiter sich nicht mehr gegen den Arbeiter aufhetzen läßt, ich für mein Teil habe die felsenfeste Überzeugung, dass die von ultra links (?) inszenierten Putsche neben vielleicht einigen Schwärmern nur den Mob in seiner übelsten Auslese im Gefolge haben. Also damit kann die Reaktion nichts mehr anfangen. Der verständige Arbeiter ist ja viel zu vernünftig und zu geschult, um nicht hinter diesem ganzen Kram die Reaktion zu sehen. Und nun greift man zu einem andern Mittel. Provinz Hannover ist zum großen Teil nur landwirtschaftlich, Bund der Landwirte, deutschnational alias konservativ – nun, da hat man ja immer noch in der großen Kiste ein paar Mittelchen, die geschickt angewandt, als Mittel zum Zwecke dienen. Mit USP und KPD ist es nichts, also nun so ein bißchen feuchtfröhliche Judenhetze. Sie glauben nicht, welche Formen das hier angenommen hat. In der gemeinsten Weise wird hier ein Haß ausgesät, der, wenn er aufgeht, die bedenklichsten Folgen haben kann. Hier hat man ein scheinbar ganz neutrales Mittelchen, um den Brand zu entzünden. Ist der Klamauk erst da, so kommt der wahre Charakter durch: die Reaktion. Es ist bezeichnend, dass die Judenhetze grade von denen kultiviert wird, die früher Vaterlandswohl in Erbpacht zu haben vorgaben. Hier in unsrer Stadt ist es jetzt gelungen, die Ankleber der Schmutzsprüche festzustellen. Man hat einen dabei erwischt, als er am hellichten Tage unsre Anschlagsäulen damit dekorierte. Es ist ein Unterprimaner, der Sohn des deutschnationalen Justizrates S. In Eisenbahn und auch sonst hört man die gehässigsten Äußerungen. Sie wissen, dass ich als vierzig Jahre alter Politiker eine Bewegung nicht mehr in ihrer Tragweite überschätze, aber hier muß ich sagen: Wohin soll das führen? Hier sammelt sich im stillen ein Haß an, der, zum Brand entfacht, fürchterlich in die Erscheinung treten muß. Unsre Provinz ist bislang die ruhigste gewesen, nie ist es gelungen, uns Niedersachsen aufzuputschen, aber jetzt mit der infamen Judenhetze, da heißt es: auf dem Posten sein. Es wird gar nicht mehr diskutiert, dass die Juden umgebracht werden sollen, sondern nur, wie man sie umbringen will. Hat der Deutsche denn nun alle Kulturerrungenschaften abgestreift? Will er denn nun mit Gewalt gegen sich wüten? Nach Mitteilung aus Bremerhaven hat man dort ja schon Stempel gefunden mit dem Umdruck: Germanisches Armeeoberkommando, Sektion Bremen – Mahlzeit, also so weit ist es schon. Sehen Sie den Reichshammerbund an, betrachten Sie die fortwährenden judenhetzerischen Aufputschungen der Reichswehr: hier handelt sichs tatsächlich um eine großangelegte Offensive. Strategisch und taktisch klar erkennbar. Man putscht die deutschnationale Jugend auf, man putscht die Jungens in der Reichswehr auf. Diese gewissenlosen Leute wissen genau, dass die jungen Soldaten der Reichswehr, wie wir sie heute haben, politisches Verständnis nicht besitzen. Durch das Siebsystem hat man es verstanden, alle, die kritisches Verständnis haben und gezeigt haben, an die Luft zu setzen. Was wird nun geschehen? Ist es eine verläßliche Truppe? Brechen nicht hier und da, geschickt aufgeputscht, Mord- und Plünderungsinstinkte durch? Oder ist es schon ein Verdienst der Truppe, wenn sie bei ausbrechenden Judenunruhen neutral bleibt, um nicht für die Juden kämpfen zu müssen? Mein Lieber, das sind alles Fragen, die mit der Reaktion im engsten Zusammenhange stehen. Das ist Spekulation auf die niedersten Leidenschaften, um politischen Dunkelmännern zur Erreichung ihrer Ziele zu dienen. Ich bin kein Schwarzseher, aber hier muß etwas geschehen, etwas mehr als bisher. Vielleicht ist Ihnen in Berlin die Gefahr noch nicht als so groß erschienen, aber wir hier in der Provinz, wir haben einen sichern Blick dafür. Hat Berlin die Monarchie geschmissen, nun, so schmeißt die Provinz die Republik. Jedes Mittel ist recht dazu. Sollte dies nicht der Gedankengang sein? Für mich steht es fest, dass der Beginn der Offensive gegen die Republik mit einem Judengemetzel beginnen wird. Jetzt ist es noch Zeit, Gegenmaßregeln zu treffen. Worte nützen nichts. Taten! Die Bewegung muß auf Männer, auf Organisationen treffen, an denen sie sich tot läuft. Hier liegt eine unsrer Aufgaben. Niemand zu Liebe. Niemand zu Leide. Schieber müssen erwischt werden: wir wollen uns aber nicht, durch Rassenhaß verblendet, davon ablenken lassen, sie dort zu nehmen, wo sie sitzen und den ›germanischen Schiebern‹ einen Freibrief ausstellen. Ich kann nur empfehlen: Zugefaßt, frisch ans Werk, jede Minute ist kostbar. Bricht der Sturm los, dann Gnade Gott! Kleinarbeit auch nach dieser Richtung hin! Es ist dringendste Gefahr im Verzuge.«
    […]

    Comment von der Klassensprecher von 1984 — 21. August 2007 @ 16:35

  5. Dreck.

    Der kaputte link in obigem Kommentar geht hierhin:
    http://www.textlog.de/tucholsky-das-leere-schloss.html

    Comment von der Klassensprecher von 1984 — 21. August 2007 @ 16:38

  6. @miss taken identity: Nein, die Barbarei des flachen Landes ist nicht einfach nur durch Rassismus zu erklären. Allein das Fehlen jeglicher Anonymität und die allumfassende soziale Kontrolle machen das Landleben schon zur Hölle. Wer – wie ich – vom Land in die Stadt geflüchtet ist, möchte es nie mehr missen, dass der Nachbar nicht gleichzeitig der eigene Vermieter, Vater des größten Dorfnazis (der täglich im Bus mit der restlichen Dorfjugend Landsersongs und „Deutschland über alles“ gröhlt) und bester Saufkumpel des Dorfbullen ist. Solche Konstellationen machen individuelle Entfaltung unmöglich und führen zwangsläufig zu wahnsinniger Frustration und Aggression. Und die wird am Dorf immer auch ausagiert. Da braucht es keine „Ausländer“ – die gibt es meist eh nicht. Geschlagen und tyrannisiert werden diejenigen, die im allgemeinen Konformitätswettbewerb gerade am schlechtesten abschneiden. Da reichts manchmal schon, kein Böhse Onkelz T-Shirt anzuhaben, wie der Rest der unfiormierten Dorfjugend. In unserem Dorf wurden z.B. täglich die sog. „Dorf-Asozialen“ tyrannisiert – das war mangels Punks, Arbeitslosen, Ausländern und bekennenden Homosexuellen dann eben einfach eine Familie mit einem behinderten Kind.
    Fazit: Dass das Jagen von Ausländern was mit Rassismus zu tun hat, ist unstrittig. Dass aber jeder Dorfmob schon immer jagen und vernichten im Kopf hat, hat weitergehende Ursachen.

    Comment von antifa5000 — 21. August 2007 @ 18:14

  7. […] Waiting: Deutschland sucht das Super-Dorf […]

    Pingback von Links: 21.08.07 | tous et rien — 21. August 2007 @ 19:12

  8. Mangels Zeit verweise ich zur Beantwortung von miss taken identities Einwand auf antifa5000, der gut zusammenfasst, was ich auch zu sagen gehabt hätte. Später mehr, physischer und intellektueller Konsum haben erstmal Vorrang.

    Comment von Administrator — 21. August 2007 @ 19:19

  9. […] – mügeln-content: bei waiting gibt es “einige links zum weiterlesen” bezüglich ähnlicher hetzjagden des deutschen (dorf)mobs. in einer erwiderung auf einen comment von misstakenidentity beschreibt ein_e “antifa5000″ zudem recht gut die besonderheiten des dorflebens, die jenseits des und zusätzlich zum ubiquitären rassismus, solche lynchmobs wie in mügeln begünstigen. […]

    Pingback von subwave - exakt neutral :: mixed #33 :: August :: 2007 — 21. August 2007 @ 21:36

  10. […] Nachdem ja schon so einiges zu Mügeln geschrieben wurde: girlsetsfire + subwave + uglydresden + lokale Antifa + antibuerokratieteam + waiting 1 + waiting 2 + bestimmt noch viele mehr […]

    Pingback von Mügeln von der Karte streichen // riot propaganda — 21. August 2007 @ 22:27

  11. Nochmal kuzr Dorf/Stadt:
    Im Unterschied zur Stadt, wo es durch die Anonymität wenigstens zT eine Chance auf Entrinnen kollektiver und staatlicher Zwänge gibt (wo verstecken sich denn Illegalisierte idr?), ist das Dorf eben durch totale Auswegslosigkeit, durch eine wahnsinnig erdrückende räumliche Enge und den entsprechenden Begleiterscheinungen geprägt, wie sie antifa5000 schon beschrieben hat. Dass es dabei nicht „nur“ um Rassismus, sondern um viel mehr, nämlich um totale Borniertheit, Fremden-Feindlichkeit im Sinne des Wortes geht, führt zb der oben verlinkte Bericht zu Gardelegen ganz gut vor Augen, wo ganz normale Menschen/Deutsche bzw deren Grundstücke zu Angriffszielen ua von Brandstiftungen wurden, nur weil sie nicht aus dem Dorf stammten (fehlender Stallgeruch) und als „Zugezogene“ verfemt wurden (was auch zugleich die absolute Irrationalität des Ressentiments zeigt, das noch jeden auf Verwertbarkeit abzielenden Rassismus unterbietet).
    Andererseits darf natürlich nicht vergessen werden, dass das (nach)bürgerliche Subjekt generell durch die Unfähigkeit zu Erfahrung gekennzeichnet, also a priori borniert ist. Deswegen sind auch die ganzen hippen, schicken, kosmopolitischen Urbanisten geistige Dörfler, und nicht umsonst bewegen sie sich meist in einem Radius, der genauso groß ist wie der eines durchschnittlichen Kuhkaffes, nur dass sie von „Kiez“ statt „Dorf“ sprechen.

    Comment von Administrator — 22. August 2007 @ 01:11

  12. „Nein, die Barbarei des flachen Landes ist nicht einfach nur durch Rassismus zu erklären.“

    Ich hab auch nix von „Barbarei“ hier geschrieben. Und ich halte das Wort auch für verkehrt. Es wird nämlich immer dann in den Diskurs eingebracht wenn irgendwo eine Ungleichzeitigkeit unterstellt werden soll. Mal zwischen kapitalistischen Zentren und abgehängter Peripherie oder hier halt mal zwischen Dorf und Stadt innerhalb der kapitalistischen Zentren. Diese Behauptung der Ungleichzeitigkeit kommt auch nicht von ungefähr sondern resultiert aus *interessiertem* Denken. Sachen über die man ein negatives Urteil gefällt hat sollen ja nicht irgendwas mit der gegenwärtigen Gesellschaft zu tun haben, sondern müssen ja Relikte aus grauer Vorzeit sein. Da wird dann eben ein Widerspruch aufgemacht der keiner ist: nämlich der zwischen demokratischer Herrschaft und Hetzjagd auf Ausländer, Juden, Homosexuelle. Das Interesse das sich hier findet ist also das an der Affirmation der gegenwärtigen demokratischen Herrschaft (die sich angeblich ja erst in den Städten richtig durchgesetzt hat).

    Comment von miss taken identity — 23. August 2007 @ 12:06

  13. Mit der GSP-Schablone „Affirmation demokratischer Herrschaft“ agieren, auch wenn davon nirgends die Rede war, zeigt doch nur Deine Unfähigkeit zur Diskussion. Das Problem in den Dörfern hat nichts mit mangelhaft durchgesetzter „demokratischer Herrschaft“ zu tun, sondern liegt in der Struktur des Dorfes selbst. Dorfleben geht, wie schon gesagt, mit dem Fehlen jeglicher Anonymität und totaler sozialer Kontrolle einher. Und das ist eine dörfliche Konstante, gleich ob faschistische, absolutistische oder demokratische Herrschaft oder gar Realsozialismus angesagt sind. Wen die Dorfbewohner terrorisieren, hat natürlich schon etwas mit gesellschaftlichen Trends zu tun, und eben auch mit der sozialen Konstruktion von Eigen- und Fremdgruppen, sowie „guten“ und „schlechten“ Eigenschaften. Und da wird überhaupt kein „Widerspruch aufgemacht der keiner ist: nämlich der zwischen demokratischer Herrschaft und Hetzjagd auf Ausländer, Juden, Homosexuelle“ – ganz im Gegenteil. Schließlich liefern diese Demokraten mit ihrem Nationalismus, ihrer Leistungsideologie, Familienrethorik usw. die Opferbestimmung für den rasenden Dorfmob. Das zeigt sich ja sogar in den „mahnenden“ Erklärungen der Politeliten nach dem Terror in Mügeln.

    Comment von antifa5000 — 23. August 2007 @ 14:29

  14. das ist eien sinnvolle erklärung – aber was hat das mit „barbarei“ zu tun? son dorf i nordhessen ist ja kein rückfall in die bronzezeit der germanen oder so…

    Comment von bigmouth — 23. August 2007 @ 14:48

  15. Nö, aber das Dorf als Struktur in der „jeder jeden kennt“ ist ein Überbleibsel aus der Vormoderne, genauso wie Lynchmobs, an den Pranger stellen, etc. Mit Kapitalismus hat das alles wenig zu tun – den hat der Dorfdepp genauso drauf wie der Stadtbürger. Das Leben am Dorf entspricht halt eher dem in einer Horde, statt einer modernen Gesellschaft. Und ja, ich glaube tatsächlich, dass sich nicht alles nur durch den „Hauptwiderspruch“ Kapital/Arbeit erklären läßt.

    Comment von antifa5000 — 23. August 2007 @ 16:31

  16. Und ja, ich glaube tatsächlich, dass sich nicht alles nur durch den “Hauptwiderspruch” Kapital/Arbeit erklären läßt.

    Tja, das hat auch keiner hier zu machen versucht. Aber schön, dass du mal ungefragt deine Ressentiments gg. Kommunisten loslässt. Kriegt man die eher in der Stadt oder auf dem Dorf vermittelt?!

    Comment von Das geprüfte Argument — 23. August 2007 @ 18:17

  17. Oh Gegenstandswechsel vom Roboter, weil er keine Argumente hat? Um auf Deinem Niveau zu bleiben: Wer sagt, dass GSP-Anhängertum irgendwas mit Kommunismus zu tun hat? Geh doch mal lieber auf Argumente ein, statt Deine Borniertheit und geistige Starre zu demonstrieren.

    Comment von antifa5000 — 23. August 2007 @ 19:04

  18. und wie erklärst du dann die pogrome v rostock, mölln, solingen, hoyerswerda… ? gehören die in ne ganz andere kiste?

    Comment von bigmouth — 23. August 2007 @ 21:58

  19. Im Umkreis großer Städte gibt es Vororte, die an Miefigkeit hinter den stinkigsten Dörfern nicht zurückstehen. Beispiel Rudow im ehemaligen West-Berlin. Die sozialen Verhältnisse sind dort anders als im Wedding, in Kreuzberg oder Friedrichshain. Gemeinsam ist immer die Dummheit, die mentale Beschränktheit. Leute in Orten wie Rudow und vielen Dörfern der deutschen Provinz haben panische Angst an Menschen zu geraten, die mehr können als sie selbst. Daher der Fremdenhass.

    Und noch eins: Die „Dorfdeppen“ sind längst nicht die größte Gefahr. Die Hessen, auch die Dorf-Hessen, sind insgesamt nicht übel. Die weitaus größten Gefahren gehen von Polizei und Justiz aus, von Behörden, in denen sich Personal bestimmter Art verdichtet. Siehe
    http://www.althand.de/danke.html
    wo mehrere Fälle von Dorfmobbing zusammengestellt sind.

    Comment von Ulrich Brosa — 25. August 2007 @ 17:40

  20. […] Klar, selbst im Superdorf mögt Ihr nur traurige Gestalten wie diese sein: […]

    Pingback von An die Genossen Bauern! « Stumpf ist Trumpf — 10. März 2008 @ 14:45

  21. Welches Dorf ist es eigentlich geworden? Habe leider nie mehr was drüber lesen können :(

    Comment von Rostocker Single — 17. März 2008 @ 01:58

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